24.03.2023

Eine lange Tradition endlich wieder in Präsenz feiern zu können - darauf hatten sich viele Mitarbeitende und Ehrenamtliche, aktive wie ehemalige, schon lange gefreut. Entsprechend groß war die Resonanz auf das Josefsfest am Brüderhaus des Katholischen Klinikums Koblenz · Montabaur. Ein Abend voller wertvoller Begegnung mit rund 120 Teilnehmenden.
Den hl. Josef am Patronatsfest durch eine gemeinsame Feier zu ehren - diese Tradition war auch in Corona-Zeiten nicht verloren gegangen, die Umstände waren gleichwohl andere. „In den Corona-Jahren haben wir das Josefsfest einmal online und einmal mit einer besonderen Aktion gefeiert, bei der man Impulse zum Josefsfest und den Josefswein „in der Tüte“ mit nach Hause nehmen konnte“, sagt Ralf Braun, stellvertretender Hausoberer am Katholischen Klinikum. „Das waren gelungene Versuche, die Tradition nicht ganz sterben zu lassen.“
In diesem Jahr nun kam die Dienstgemeinschaft wieder in Präsenz zusammen - auch zur Freude von Bruder Benedikt Molitor. Der Generalobere der Barmherzigen Brüder stand der Hl. Messe in der Brüderhauskapelle vor und machte deutlich, wie wichtig es ist, das diese Begegnungen wieder möglich sind. Die Freude darüber wurde auch in allen Gesprächen an diesem Abend deutlich. „Für mich persönlich war es beeindruckend und sehr bewegend, nach langer Zeit wieder einmal in einer richtig vollen Kirche Gottesdienst mitzufeiern“, sagte auch Ralf Braun. „Da hatte echt was gefehlt.“
Das wurde auch beim anschließenden gemeinsamen Abendessen deutlich. „Wir Menschen sind Gemeinschaftswesen. Ich empfinde es so und habe es beim Josefsfest auch von ganz vielen gehört. Es ist so schön, wieder beieinander zu sitzen und Gemeinschaft in Präsenz zu erleben. Das hat auch die Teilnehmerzahl gezeigt, die schon lange nicht mehr so hoch war wie in diesem Jahr. Das Josefsfest ist für uns eine wertvolle Gelegenheit, in Erinnerung zu rufen, dass wir hier Dienst tun in einem besonderen Auftrag als eine caritative Einrichtung in der großen Gemeinschaft der Kirche“, sagte der stellvertretende Hausobere, der an diesem Abend in seiner Funktion auch eine zusätzliche, besondere Aufgabe hatte: den Josefswein präsentieren und ausschenken.
„Der Josefswein ist ein Teil der Tradition. Man kann ihn genießen und mit nach Hause nehmen. In jedem Jahr bitten wir einen Winzer aus der Region, den Josefswein für uns abzufüllen. In diesem Jahr kam der Wein aus Müden an der Mosel vom Weingut Dehen.“
