19.04.2024
Staffelübergabe in der Urologie: Bewegende Feierstunde

Es sind emotionale Worte, die Dr. med. Constantin Charvalakis spricht. Man spürt, wie nah ihm sein Abschied in den Ruhestand geht. Der ehemalige Chefarzt der Urologie und Kinderurologie am Brüderkrankenhaus des Katholischen Klinikums in Montabaur überreicht im Rahmen einer Feierstunde und am Ende einer bewegenden Rede eine weiße Äskulap-Statue an seinen Nachfolger, Dr. med. Alexander Höinghaus. „Diese Statue hat mich lange auf meinem Berufsweg begleitet. Möge Sie Ihnen so viel Glück bringen, wie sie mir gebracht hat.“ Einer von vielen besonderen, von Wertschätzung geprägten Momenten bei der feierlichen Einführung von Dr. Höinghaus als neuem Chefarzt der Urologie und der Verabschiedung seines Vorgängers Dr. Charvalakis.
Schon der gewählte Rahmen der Feierstunde, zu der Werner Hohmann (Direktor Unternehmenskultur) die Gäste begrüßte, unterstrich, wie wichtig das Miteinander am Katholischen Klinikum ist. Ganz bewusst hatte man sich dazu entschieden, die Verabschiedung des scheidenden Chefarztes und die Einführung seines Nachfolgers in einer gemeinsamen Veranstaltung zu feiern. Rund 100 Gäste waren zu diesem Anlass an das Brüderkrankenhaus gekommen, um zunächst gemeinsam mit den Seelsorgern Thomas Müller und Martin Pietsch eine Andacht in der Brüderkirche zu feiern. Anschließend ging es zur Feierstunde in das Brüderkrankenhaus.
„Herzlichen Dank, Herr Dr. Charvalakis, für Ihren langjährigen Einsatz im Sinne unseres Klinikums, aber vor allem im Sinne der Patientinnen und Patienten“, sagte Jérôme Korn-Fourcade, Leiter der BBT-Region Koblenz-Saffig. „Es war eine spannende und bewegte Zeit und wir werden Ihren Beitrag zum Gelingen an diesem Standort in Ehren halten.“ Auch Annette Schaade, Kaufmännische Direktorin am KKM, dankte Charvalakis: „Sie hinterlassen eine gut geführte Klinik. Mit Ihrem Einsatz haben Sie einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des KKM geleistet. Ich möchte mit den Worten von Jean-Jaques Rousseau schließen: Wenn du lange gearbeitet hast, um etwas zu erreichen, dann nimm dir auch die Zeit, das Erreichte zu genießen.“
Dr. Charvalakis, der als niedergelassener Arzt für Privatpatienten dem Klinikum verbunden bleiben wird, blickte in seiner Rede unter anderem auf die Entwicklung der Urologie und Kinderurologie, deren Chefarzt er seit dem 1. April 2012 war. „Ich möchte Ihnen allen von Herzen für die wunderbaren Jahre danken“, sagte der Mediziner sichtlich bewegt. „Sie haben die Zeit für mich zu einer der erfüllendsten Phasen meines Lebens gemacht.“

Charvalakis beendete seine Rede mit der bereits beschriebenen, sehr bewegenden Übergabe der Äskulap-Statue an seinen Nachfolger - und leitete damit die feierliche Einführung von Dr. Höinghaus ein. „Im Namen des Direktoriums und der chefärztlichen Kollegen darf ich Sie recht herzlich hier am KKM begrüßen“, sagte Dr. med. Martin Haunschild, Ärztlicher Direktor am KKM, der unter anderem den bisherigen Berufsweg des neuen Chefarztes skizzierte. „Wir freuen uns alle, Sie als neuen Kollegen in unserer Dienstgemeinschaft begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen viel Erfolg dabei, die Urologie erfolgreich in die Zukunft zu führen.“
Mit Dr. med. Christian Winter (Facharzt für Urologie und niedergelassener Arzt in Erkrath) stellte anschließend ein langjähriger Weggefährte und enger Freund den neuen Chefarzt vor. Winter blickte auf Momente wie die erste gemeinsame Operation und den beruflichen Werdegang von Dr. Höinghaus. „Mit der Leitung der Klinik folgt nun ein weiterer Meilenstein. Freuen Sie sich auf einen Chefarzt mit herausragenden Fachkompetenzen, aber auch auf einen liebevollen Familienmenschen, der auch als großartiger Freund überzeugt.“

Dr. Höinghaus blickte in seiner Ansprache unter anderem auf die ersten Gespräche mit der Klinikleitung: „Schon da wurde der Grundstein für einen sehr respektvollen Umgang auf Augenhöhe gelegt. Und auch diese Feierstunde, die wir gemeinsam erleben dürfen, ist ein Spiegelbild der gelebten Werte am KKM.“ Mit Blick auf seine neue Aufgabe unterstrich der Chefarzt: „Vertrauen, Tradition und Transformation ist ein Kanon, den es jetzt zu einem harmonischen Klang zu stimmen gilt. Ich bin voller Zuversicht und Schaffenskraft, auch dank der Unterstützung meiner wundervollen Familie. In diesem Sinne: Packen wir es an!“
Den musikalischen Rahmen der Feierstunde - mit Songs, ausgewählt von Dr. Höinghaus - hatte Walter Born vom Landesmusikgymnasium Montabaur gestaltet. Gespielt wurden unter anderem Lieder von den Red Hot Chilli Peppers, den Foo Fighters und Queen. Im Anschluss an die Feierstunde trafen sich die Gäste zum Austausch und Imbiss in der Cafeteria des Brüderkrankenhauses.



