24.09.2025
CDU-Landtagsabgeordnete besuchten Katholisches Klinikum

Wichtiger Austausch auf landespolitischer Ebene: Das Katholische Klinikum Koblenz · Montabaur begrüßte den Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder(Wahlkreis Vulkaneifel), sowie den CDU-Landtagsabgeordneten Torsten Welling (Wahlkreis Mayen). Begleitet wurden sie von Leo Biewer, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion des Kreisverbands Koblenz.
Von Seiten
des Klinikums nahmen Andrea Reinhardt und Jérôme Korn-Fourcade
(Regionalgeschäftsführung der BBT-Region Koblenz-Saffig und Geschäftsführung
des Katholischen Klinikums) sowie die KKM-Direktoriumsmitglieder Annette
Schaade (Kaufmännische Direktorin), Frank Mertes (Direktor Unternehmenskultur)
und Daniel Frank (Pflegedirektor) teil.
Im
Mittelpunkt des Treffens stand ein intensiver Austausch über
gesundheitspolitische Fragen und die geplante Krankenhausreform. Diskutiert
wurde sowohl die aktuelle Lage am KKM als auch die Situation der Kliniken in
Rheinland-Pfalz insgesamt.
Gordon
Schnieder betonte die Dringlichkeit politischer Unterstützung: „Unsere
Krankenhäuser sind ein unverzichtbarer Pfeiler der Gesundheitsversorgung in
Rheinland-Pfalz. Tag für Tag leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Enormes – und dass unter zunehmend schwierigen Bedingungen. Immer mehr Kliniken
stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand - und die Landesregierung schaut
dabei zu. Für mich ist klar: Es braucht endlich entschlossenes Handeln. Als CDU
fordern wir deshalb einen Notfallfonds in Höhe von jeweils 150 Millionen Euro
für die Jahre 2025 und 2026. Rheinland-Pfalz braucht eine zukunftsfeste und
verlässliche Krankenhausstruktur – gerade im ländlichen Raum. Jeder Mensch muss
sich darauf verlassen können, im Krankheitsfall gut versorgt zu werden –
unabhängig vom Wohnort.“




Jérôme
Korn-Fourcade hob in seinem Beitrag insbesondere die Bedeutung der praktischen
Ausbildung am Standort hervor: „Wir erleben am KKM sehr deutlich, wie wichtig
regionale Ausbildungsangebote für die Gewinnung von Fachkräften sind. Mit den
zusätzlichen Medizinstudienplätzen am Medizincampus schaffen wir es, junge
Menschen dafür zu gewinnen, für ihr Studium in die Region zu kommen – und
hoffentlich anschließend auch als Ärztinnen und Ärzte bleiben. Das stärkt nicht
nur unser Haus, sondern die gesamte Gesundheitsversorgung im nördlichen
Rheinland-Pfalz.“
Die
Klinikvertreterinnen und -vertreter nutzten das Gespräch, um die besonderen
Herausforderungen eines großen Klinikums wie des KKM aufzuzeigen: steigende
Kosten, der zunehmende Fachkräftemangel und die Notwendigkeit tragfähiger
Strukturen in der Krankenhauslandschaft. Mit Blick auf die anstehende Reform
waren sich alle Teilnehmenden einig: Nur durch eine enge Zusammenarbeit
zwischen Politik, Krankenhäusern und Trägern kann die Versorgung auch in Zukunft
verlässlich sichergestellt werden.


