04.07.2025

Die Diagnose eines Lungentumors stellt für Betroffene eine schwierige und beängstigende Situation dar. Die Behandlung von Tumorerkrankungen erfordert daher ein multiprofessionelles Team aus Pneumologen, Thoraxchirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Psychoonkologen und Palliativmedizinern zur bestmöglichen und ganzheitlichen Betreuung. Die kontinuierliche Weiterentwicklung diagnostischer und bildgebender Verfahren sowie komplexer chirurgischer und nicht-operativer Therapieoptionen erfordert eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zur optimalen und individualisierten Behandlung. Denn neben der Diagnostik und Therapie stehen auch die Nachsorge und die optimale Begleitung und Betreuung der Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt. Aus diesem Grund gehören heute weitere therapeutische Angebote, wie zum Beispiel eine psychologische und psychotherapeutische Betreuung, Physiotherapie / Atemtherapie und weitere Angebote zum Therapiestandard.
In einem Netzwerk aus Spezialisten, das sich stets am aktuellsten Stand der Wissenschaft orientiert, ist ein wesentlicher Baustein die gemeinsame interdisziplinäre Tumoronkologische Konferenz (TOK), die wöchentlich stattfindet. Hier werden die Patientinnen und Patienten direkt nach der Erstdiagnose vorgestellt, therapeutische Möglichkeiten im interdisziplinären Team diskutiert und eine Behandlungsempfehlung ausgesprochen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die regelmäßige Tumornachsorge und die langfristige Begleitung der Betroffenen. Dabei gilt es, neben der optimalen medizinischen Betreuung ein möglichst hohes Maß an Lebensqualität zu ermöglichen. Regelmäßige Treffen und Fortbildungen gewährleisten die leitliniengerechte Behandlung, um die hohen Anforderungen und Qualitätsstandards zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Jährlich werden im Verbundkrankenhaus Linz-Remagen bei rund 100 Patientinnen und Patienten sowie im zertifizierten Lungenkrebszentrum desKatholischen Klinikums Koblenz · Montabaur bei rund 400 Patientinnen und Patienten die Erstdiagnosen des Lungenkrebses gestellt. Das Verbundkrankenhaus Linz-Remagen ist damit führend in der Region Remagen / Linz / Neuwied und freut sich, durch die Kooperation mit dem Lungenkrebszentrum des Katholischen Klinikums bereits nach der Diagnosestellung den weiteren Behandlungsweg für die Betroffenen zu bahnen. Vorteil ist eine sehr frühzeitig im Expertengremium abgestimmte Behandlungsplanung nach der Erstdiagnose. Und das wohnortnah.
Denn das Kernziel der Kooperation zwischen dem Katholischen Klinikum Koblenz · Montabaur und dem Verbundkrankenhaus Linz-Remagen ist die bestmögliche und wohnortnahe Behandlung von an Lungenkrebs Erkrankten im Großraum Koblenz / Neuwied / Remagen / Linz.