08.07.2025

Es sind rührende Worte voller Emotionen, die Werner Hohmann an alle Mitarbeitenden des Katholischen Klinikums Koblenz · Montabaur richtet, als er sich nun in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Mit großer Dankbarkeit blickt er auf 13 gemeinsame Jahre zurück und würdigt das Engagement und die Unterstützung seiner Kolleginnen und Kollegen.
Die feierliche Stunde begann mit einer Eucharistiefeier in der Mutterhauskirche der Schwestern vom Heiligen Geist, die von Pfarrer Martin Saurbier und Peter Egenolf zelebriert wurde und dem Anlass eine würdige und spirituelle Atmosphäre verlieh. Musikalisch wurde die Feier vom Mitarbeiterchor unter der Leitung von Matthias Ungeheuer begleitet. Peter Egenolf, Seelsorger am Katholischen Klinikum Koblenz · Montabaur, würdigte in seiner Rede die bedeutende Rolle von Werner Hohmann als Direktor Unternehmenskultur im Katholischen Klinikum Koblenz · Montabaur. Er erinnerte daran, dass das Klinikum nicht nur einen gesetzlichen Versorgungsauftrag hat, sondern auch einen kirchlichen Sendungsauftrag, der Heilung im Sinne Jesu beinhaltet – eine Heilung, die weit über medizinische Behandlung hinausgeht und auch das menschliche Miteinander, die persönliche Zuwendung und das Schaffen heilsamer Räume umfasst. Anhand der biblischen Heilungsgeschichte eines Blinden zeigte Egenolf, wie Heilung als ein Prozess verstanden wird, der Zeit, Raum und persönliche Begleitung braucht und der Hoffnung und Würde trotz begrenzter Lebensumstände vermittelt. Dabei betonte er, dass auch die Begleitung von Menschen, die nicht vollständig geheilt werden können, eine wichtige Aufgabe darstellt, die Würde und Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt. Werner Hohmann habe in seiner Funktion stets dafür gesorgt, dass diese Dimension der Heilung im Klinikum lebendig bleibt und den Zusammenhalt in der Dienstgemeinschaft sowie das Für-einander-Einstehen gestärkt. Für diesen wertvollen Einsatz dankte Egenolf ihm herzlich. Besonders berührt wurde Werner Hohmann zudem von dem Soloauftritt von Dirk Seiler mit dem Lied „Mein Weg ist mein Weg“. „Es hat mich sehr berührt, Ihren Song zu hören“, sagte Hohmann.
Zur
Begrüßung hießen Matthias Kollecker und Ralf Braun, stellvertretende Direktoren
für Unternehmenskultur, Werner Hohmann, seine Familie sowie zahlreiche Gäste
herzlich willkommen. In ihrer Ansprache dankten sie Hohmann für die vielen
Jahre einer erfolgreichen Zusammenarbeit – geprägt von gegenseitigem Vertrauen
und einem großen Maß an Wertschätzung.
Frank
Mertes und Jérôme
Korn-Fourcade, Regionalleitung der BBT-Region Koblenz–Saffig, erinnerten sich
in ihren Redebeiträgen eindrucksvoll daran, wie alles begann, als Werner
Hohmann seinen Dienst am Klinikum aufnahm. Sie schilderten den „Neuanfang“ und
würdigten die Entwicklung, die Hohmann in seiner Zeit als Direktor
Unternehmenskultur maßgeblich mitgestaltet hat, sein engagiertes Wirken bei der
Etablierung verbindlicher Strukturen in der Ethikarbeit, sein maßgebliches
Engagement bei der Entwicklung und Präsenz des Bildungscampuses sowie sein
Mitwirken in Gremien der Caritas und viele weitere bedeutende Beiträge, die das
Klinikum nachhaltig geprägt haben. „Lieber Herr Hohmann, im Namen der
Regionalleitung und der Geschäftsführung danken wir Ihnen von Herzen für Ihr
über zehnjähriges Wirken als Hausoberer und Direktor für Unternehmenskultur am
Katholischen Klinikum Koblenz · Montabaur. Diesen Dank sprechen wir nicht nur
aus unserer Rolle und Funktion heraus aus, sondern an dieser Stelle auch ganz
persönlich.
Für den Ruhestand wünschen wir Ihnen, Ihrer Gattin und Ihrer ganzen Familie
alles erdenklich Gute und vor allem Gesundheit, Kraft und Gottes Segen. Dazu
die Muße für jene Dinge, die im beruflichen Alltag oft zu kurz gekommen sind.“
Dr.
med. Martin Haunschild, ärztlicher Direktor am Katholischen Klinikum Koblenz ·
Montabaur, dankte Werner Hohmann herzlich für die vertrauensvolle
Zusammenarbeit. Er hob besonders seine Fähigkeit hervor, Brücken zu bauen,
zuzuhören,
zu vermitteln und Vertrauen zu schaffen. „Herr Hohmann, Sie haben mit Ihrem
theologisch geprägten Hintergrund eine besondere Tiefe in unsere
Unternehmenskultur eingebracht. Sie haben gezeigt, dass Führung mehr ist als
Management – nämlich ein verantwortungsvolles Miteinander, das vom Menschen
ausgeht und auf Vertrauen, Respekt und Würde gründet.“ „Im Namen von
Frau Schaade, Herrn Geltenpoth und Herrn Frank möchte ich mich sehr herzlich bei Ihnen
für Ihre Offenheit, Ihre Menschlichkeit, Ihre Wegbegleitung, für Ihre Stimme in
ethischen Fragen – und für das stille Wirken bedanken, das oft mehr verändert
hat als laute Worte. Wir wünschen Ihnen für Ihren neuen Lebensabschnitt alles
erdenklich Gute – Gesundheit, Freude, erfüllende neue Aufgaben und Zeit für
neue Perspektiven.“ Dr. Haunschild blickte auch in die Zukunft und begrüßte
Frank Mertes als neuen Direktor Unternehmenskultur. „Wir freuen uns, dass mit
Herrn Frank Mertes ein erfahrener Kollege die Funktion von Herrn Hohmann
übernehmen wird, und heißen ihn als neuen Direktor für Unternehmenskultur am
KKM und als Mitglied des Direktoriums herzlich willkommen. Mit seiner Erfahrung
und seinem Engagement für werteorientierte Zusammenarbeit wird er unsere
Unternehmenskultur weiterentwickeln und prägen. Wir freuen uns auf die
gemeinsame Arbeit und wünschen ihm einen erfolgreichen Start in seiner neuen
Rolle.“
Stefan Kup, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung am Katholischen Klinikum Koblenz · Montabaur, stellte in seiner Rede die wichtige Rolle der Mitarbeitervertretung als gewähltes Gremium zur Interessenvertretung der Mitarbeitenden heraus. Er betonte die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Dienstgeber und Mitarbeitervertretung als Grundlage für ein gutes Miteinander. Dabei hob er die besonders gelungene Zusammenarbeit mit Werner Hohmann als Direktor Unternehmenskultur hervor, die trotz gelegentlicher Meinungsverschiedenheiten stets von gegenseitigem Respekt geprägt war. Mit einem humorvollen Blick auf verschiedene Abkürzungen und Wortspiele beschrieb er die enge Verbindung zwischen den Gremien und Werner Hohmann. Zum Abschluss zitierte er ein Gedicht von Erich Kästner, das den Abschied poetisch umrahmte. „Ich wünsche Ihnen, lieber Herr Hohmann, einen unvergesslichen Abschied vom Katholischen Klinikum und den Beginn eines mit vielen neuen Dingen und Erfahrungen gefüllten Lebensabschnitts.“
In
seiner emotionalen Abschiedsrede bedankte sich Werner Hohmann herzlich bei der
gesamten Dienstgemeinschaft für die langjährige, vertrauensvolle
Zusammenarbeit. Besonderen Dank richtete er an alle Kolleginnen und Kollegen
für die Organisation der Veranstaltung, an das Seelsorge-Team für die
feierliche Gestaltung sowie an den Mitarbeiterchor des Katholischen Klinikums
Koblenz · Montabaur und den Projekt-Chor vom Bildungscampus für ihre
musikalischen Beiträge. Ein ganz persönlicher Moment war für ihn das Lied
von Dirk Seiler, dem er dafür ausdrücklich dankte. Auch dem Quartett KObrass
sprach Hohmann seinen besonderen Dank für die stimmungsvolle musikalische
Begleitung der Veranstaltung aus. „Danke, dass Sie alle so zahlreich
gekommen sind – das ehrt mich sehr und rührt mich an. Danke allen, die an der Planung und
Gestaltung des Gottesdienstes und der Feier eben beteiligt waren, den Kollegen
des ökumenischen Seelsorgeteams, dem Mitarbeiterchor, dem Projektchor des
Bildungscampuses und der KO-Brass-Band
des Heeresmusikkorps Koblenz. Im Moment fehlen mir noch die Worte…“
Zugleich
nutzte Hohmann die Gelegenheit, um seinen Nachfolger Frank Mertes offiziell zu
begrüßen. Als Zeichen des Übergangs und der Verbundenheit überreichte er ihm
ein symbolisches Geschenk – ein gemaltes Bild, das ein Gitterkreuz darstellt. „Nicht nur ich fange neu an im
Ruhestand, sondern auch Du, Frank, als künftiger Direktor Unternehmenskultur.
Danke für unsere Zusammenarbeit in unseren unterschiedlichen Rollen, Dein
Interesse, Dein Mitgehen. Ich wünsche Dir alles Gute, viel Glück und Erfolg an
Deinem neuen Arbeitsplatz.“
Zum
Abschluss sang der Chor vom Bildungscampus das „Abschlusslied“, bei dem alle Gäste gemeinsam für Werner Hohmann mitgesungen
haben – ein bewegender, rührender und unvergesslicher Moment.
Musikalisch
wurde die Veranstaltung vom Quartett KObrass begleitet. Auf dem Programm
standen unter anderem Werke von Tylman Susato (arr. John Iveson), John Lennon
und Paul McCartney (arr. Thorsten Blumberg), Randy Newman (arr. Seb. Skelly)
sowie James Hetfield (arr. Christoph Dissinger). Im Anschluss an die
Feierstunde kamen alle Gäste noch bei einem Imbiss zum Austausch zusammen.