Zur Unternehmensseite
Barrierefrei-Menü
Schrift
NormalGroßSehr groß
Kontrast
NormalStark
Bilder
AnzeigenAusblenden
Vorlesen
Vorlesen starten
Vorlesen pausieren
Stoppen

07.11.2025

KKM und BwZK laden zum 1. Koblenzer Lungenkrebstag ein

Das Katholische Klinikum Koblenz · Montabaur lädt am Samstag, 22. November, gemeinsam mit dem BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz zum 1. Koblenzer Lungenkrebstag in die Rhein-Mosel-Halle ein (9 bis 13 Uhr). Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Interessierte sind eingeladen.

Die Veranstaltung findet im internationalen „Lung Cancer Awareness Month“ statt – dem weltweiten Aufmerksamkeitsmonat für Lungenkrebs. Ziel ist, Menschen aus Koblenz und der Region zu informieren, zu sensibilisieren und ins fachliche Gespräch zu bringen: über Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie – und über die konkrete Realität der Betroffenen.

Schwere Erkrankung – aber deutlich bessere Chancen bei früher Diagnose

Lungenkrebs gehört mit rund 57.500 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland zu den häufigsten Krebserkrankungen und ist weiterhin die krebsbedingte Todesursache Nummer 1 hierzulande. Auch deshalb setzt das Interdisziplinäre Lungenkrebszentrum am Marienhof Koblenz bewusst auf öffentlich sichtbare Aufklärung. Denn: viele Beschwerden entwickeln sich langsam, werden im Alltag nicht ernst genommen – und werden dadurch oft erst spät erkannt. Früherkennung – etwa im Rahmen von Lungenkrebsscreening-Programmen – erhöht die Heilungschancen deutlich.

Dr. med. Frank Müller (Leiter der Klinik für Pneumologie, Onkologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Infektiologie, beide KKM)
Dr. med. Frank Müller (Leiter der Klinik für Pneumologie, Onkologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Infektiologie, beide KKM)

„Lungenkrebs ist nicht nur eine Diagnose – es ist ein Ereignis, das ein Leben und ein gesamtes Umfeld verändert“, sagen Privat-Dozent Dr. med. Davor Stamenovic (Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie) und Dr. med. Frank Müller (Leiter der Klinik für Pneumologie, Onkologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Infektiologie, beide KKM). „Neben modernster Medizin brauchen Menschen in dieser Situation vor allem Zuwendung, Orientierung und ein verständliches Bild davon, was möglich ist. Je früher wir Lungenkrebs erkennen, desto besser sind die Chancen. Deshalb wollen wir informieren, aufklären und Barrieren abbauen – und dazu beitragen, dass Betroffene und Angehörige nicht alleine bleiben.“

Privat-Dozent Dr. med. Davor Stamenovic (Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie)
Privat-Dozent Dr. med. Davor Stamenovic (Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie)

Fachwissen aus erster Hand – interdisziplinär, praxisnah, offen für Fragen

Der Koblenzer Lungenkrebstag möchte nicht nur informieren, sondern erlebbar machen, wie moderne Medizin heute arbeitet: gemeinsam, interdisziplinär, multiprofessionell.

Auf dem Programm stehen unter anderem:

  • Vorstellung des zertifizierten Lungenkrebszentrums am Marienhof Koblenz
  • Einblicke in Diagnostik, Therapie, Tumorboard-Strukturen
  • Rehabilitation und Nachsorge
  • Palliativmedizin
  • Tabakentwöhnung / Prävention
  • Lungenkrebsscreening: Wer profitiert? Wie funktioniert es?
  • Die Teilnehmenden erhalten außerdem die Gelegenheit, im Anschluss direkt mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

Direkter Nutzen für Betroffene und Angehörige

Lungenkrebs ist nicht nur ein medizinischer Befund – es ist ein Einschnitt in ein Leben, ein Familiensystem, ein soziales Umfeld. Der Lungenkrebstag möchte dazu beitragen, Stigmatisierung abzubauen, Wissen zu vermitteln – und Unterstützung sichtbar zu machen.

1. Koblenzer Lungenkrebstag
 
 

Diese Website verwendet Cookies.
Diese Webseite nutzt neben notwendigen auch nicht notwendige Cookies externer Komponenten, wie z.B. Karten, Videos oder Analysewerkzeuge, welche alle dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Nutzungsverhalten zu sammeln. Personenbezogene Daten werden von uns nicht erhoben und bedürfen, wie z. B. bei der Nutzung von Kontaktformularen, Ihrer expliziten Zustimmung. Sie können dem Einsatz der nicht notwendigen Cookies mit dem Klick auf die Schaltfläche „alle Cookies akzeptieren“ zustimmen oder sich per Klick auf „alle Cookies ablehnen“ dagegen entscheiden. Weitere Informationen zu den von uns verwendeten Diensten und zum Widerruf finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen. Dort können Sie ebenfalls Ihre hier getroffenen Einstellungen unter dem Link „Cookie-Einstellungen“ jederzeit aufrufen und Cookies auch nachträglich abwählen. Ihre Einwilligung dazu ist freiwillig und für die Nutzung der Webseite nicht notwendig.