20.08.2026
Danke, Pflege! Cocktailabend als Zeichen der Wertschätzung
Cocktails statt Stationsalltag, Begegnungen statt Übergaben: Mit einem besonderen Abend im Peter-Friedhofen-Haus hat das Katholische Klinikum Koblenz · Montabaur seinen Pflegenden für ihren täglichen Einsatz gedankt. Anlass war der Internationale Tag der Pflegenden – und im Mittelpunkt standen für einige Stunden ganz bewusst diejenigen, die sonst für andere da sind.
Am Internationalen Tag der
Pflegenden hatte das Katholische Klinikum Koblenz · Montabaur seine
Pflegekräfte zu einem besonderen Dankeschön eingeladen: zu einem Cocktailabend,
der einige Wochen später im August im Peter-Friedhofen-Haus in Koblenz
stattfand. Schon die Einladung brachte auf den Punkt, worum es gehen sollte –
um einen Abend für alle, „die jeden Tag mit Herz, Engagement und Menschlichkeit
Großes leisten“.
Bewusst hatte sich das KKM
für ein Format entschieden, das etwas anders sein sollte: kein offizieller
Festakt, keine langen Reden – sondern Zeit zum Genießen, Feiern und
Austauschen.
Rund 140 Pflegende hatten
sich für den Cocktailabend angemeldet. Bei Cocktails und in entspannter
Atmosphäre entstanden viele Gespräche, für die im Arbeitsalltag oft nur wenig
Raum bleibt – auch über Stations-, Abteilungs- und Standortgrenzen hinweg.

„Pflege bedeutet jeden Tag
Verantwortung, Nähe, Fachlichkeit und sehr viel Menschlichkeit. Das lässt sich
nicht mit einem einzigen Abend aufwiegen. Aber wir können mit einem solchen
Abend ein Zeichen setzen: Wir sehen, was unsere Pflegenden leisten, und wir
möchten ihnen dafür von Herzen Danke sagen“, sagt Daniel Frank, Pflegedirektor
des Katholischen Klinikums Koblenz · Montabaur. „Besonders schön fand ich, dass
an diesem Abend nicht der Dienstplan oder die nächste Aufgabe im Mittelpunkt
standen, sondern die Menschen selbst – und die Freude daran, miteinander Zeit
zu verbringen.“
Getragen und unterstützt
wurde die Veranstaltung sowohl von der Geschäftsführung der BBT-Region
Koblenz-Saffig als auch vom Direktorium des Katholischen Klinikums Koblenz ·
Montabaur. Vertreten waren unter anderem Regionalgeschäftsführerin Andrea
Reinhardt und die Kaufmännische Direktorin des KKM, Annette Schaade.
„Gerade in einem
Arbeitsfeld, das so sehr von Verantwortung, Verlässlichkeit und täglicher Nähe
zu Menschen geprägt ist, braucht es auch Momente, in denen Begegnung einfach
einmal ohne Zeitdruck stattfinden darf“, sagt Annette Schaade. „Dieser Abend
war deshalb weit mehr als eine schöne Veranstaltung. Die Gespräche, die
persönlichen Begegnungen und der Austausch über die Grenzen von Stationen und
Standorten hinweg waren unglaublich wertvoll. Wertschätzung zeigt sich eben
nicht nur in Worten, sondern auch darin, Räume für genau solche Momente zu
schaffen.“









Einen ganz besonderen Rahmen
bot dabei das Peter-Friedhofen-Haus. Der Ort ist eng mit den Ursprüngen der
Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf und damit auch mit den Wurzeln der heutigen
Einrichtungen verbunden. Für viele der Gäste war es der erste Besuch dort.
Doch die Brüder stellten an
diesem Abend nicht einfach nur ihre Räume zur Verfügung. Sie waren Gastgeber,
begleiteten die Veranstaltung und sorgten mit viel Engagement dafür, dass sich
die Pflegenden rundum willkommen fühlen konnten. Von der Bewirtung bis zur
Atmosphäre des Abends trugen sie maßgeblich dazu bei, dass aus einer Einladung
zum Dank ein besonderer gemeinsamer Abend wurde.
„Für uns war es eine große
Freude, die Pflegenden hier im Peter-Friedhofen-Haus willkommen zu heißen“,
sagt Bruder Antonius. „Dieser Ort steht seit jeher für die Hinwendung zum Menschen.
Umso schöner war es, ihn an diesem Abend mit denjenigen zu teilen, die diesen
Gedanken heute jeden Tag in ihrer Arbeit mit Leben füllen. Die vielen
Gespräche, das Lachen und die Begegnungen haben gezeigt, wie gut dieser Ort und
dieser Anlass zusammenpassen.“

Pflegedienstleitung Kristina
Waldforst, die den Abend maßgeblich organisiert hatte, beschreibt genau diese
Verbindung als etwas Besonderes: „Ich hatte große Freude daran, einmal etwas
ganz anderes außerhalb der üblichen Routine zu organisieren. Und der Ort hat
dafür einfach zu hundert Prozent gepasst. Den Tag der Pflegenden an einem der
Ursprungsorte zu feiern, aus denen später unsere Einrichtungen entstanden sind,
hatte eine ganz besondere Atmosphäre.“
Viele der Pflegekräfte
hätten das Peter-Friedhofen-Haus zuvor noch nicht gekannt und den Abend
genutzt, um auch diesen besonderen Ort zu entdecken. „Die Rückmeldungen waren
durchweg positiv. Sehr viele haben vor allem den Austausch mit Kolleginnen und
Kollegen anderer Stationen und Häuser genossen. Und einige möchten jetzt
unbedingt noch einmal wiederkommen und beispielsweise das Klostercafé
besuchen“, sagt Kristina Waldforst.
Ihr besonderer Dank gilt
deshalb den Barmherzigen Brüdern von Maria-Hilf und ausdrücklich Bruder
Antonius. „Es ist alles andere als selbstverständlich, einen solchen Abend
nicht nur in diesen Räumlichkeiten feiern zu dürfen, sondern dabei auch so
herzlich empfangen und bewirtet zu werden“, betont Waldforst. „Die Brüder haben
diesen Abend mitgetragen und mitgestaltet – und genau das hat ihn so besonders
gemacht.“
Am Ende blieb von diesem
Abend weit mehr als ein gutes Getränk und ein geselliger Austausch. Es war vor
allem eine kleine Auszeit vom Alltag – und ein großes Dankeschön an diejenigen,
für die Fürsorge, Verantwortung und Menschlichkeit jeden Tag zum Beruf gehören.


