22.09.2026
Fünf Folgen, fünf Themen: KKM startet Podcast-Serie zur Logopädie

Wie entwickelt sich Sprache bei Kindern? Was passiert, wenn die Stimme nicht mehr richtig funktioniert? Wie lässt sich Stottern behandeln? Welche Rolle spielt die Logopädie im Krankenhaus? Und wie können Menschen mit Schwerhörigkeit, Cochlea-Implantat oder Tinnitus unterstützt werden? Eine neue fünfteilige Podcast-Serie gibt spannende Einblicke in die Vielfalt der Logopädie am Katholischen Klinikum Koblenz · Montabaur. Alle Folgen sind ab sofort verfügbar.
Logopädie ist weit mehr als Sprach- und Sprechtherapie. Sie begleitet Kinder bei ihrer sprachlichen Entwicklung, unterstützt Menschen mit Stimmstörungen oder Stottern und spielt auch in der Versorgung von Patientinnen und Patienten im Krankenhaus eine wichtige Rolle – etwa nach einem Schlaganfall oder bei Schluckstörungen. Hinzu kommen spezialisierte Angebote für Menschen mit Schwerhörigkeit, Cochlea-Implantaten oder Tinnitus.
Diese große Bandbreite steht im Mittelpunkt der neuen fünfteiligen Logopädie-Serie von „PULS – der Podcast für die BBT-Region Koblenz-Saffig“. Fünf Folgen beleuchten unterschiedliche Schwerpunkte und geben zugleich einen Einblick in die Arbeit der Logopädinnen am KKM, in den Therapiezentren und Medizinischen Versorgungszentren.
Wenn Kinder die Sprache noch nicht finden
Den Auftakt macht Lea Kunz mit dem Thema Kindersprache. Sie erklärt, was hinter dem Begriff „Late Talker“ steckt, welche Meilensteine in der frühen Sprachentwicklung wichtig sind und wann Eltern genauer hinschauen sollten. Außerdem spricht sie über unterschiedliche Aussprachestörungen und darüber, wie diese in der Logopädie behandelt werden.
Die Stimme – viel mehr als nur ein Ton
In Folge zwei dreht sich mit Petra Deuster alles um die Stimme. Wie entsteht sie eigentlich? Was unterscheidet funktionelle von organischen Stimmstörungen? Welche Möglichkeiten bietet die Therapie und was kann jeder selbst tun, um seine Stimme gesund zu erhalten? Dabei geht es auch um Sprech- und Singstimme, Stimmhygiene und die große Bedeutung der Stimme für unsere Persönlichkeit.
Stottern verstehen statt Vorurteile pflegen
Patricia Sandrieser widmet sich in Folge drei dem Stottern. Sie erklärt, was heute über die Ursachen bekannt ist, welche Rolle genetische Faktoren spielen und wie moderne Therapieansätze aussehen. Die Folge räumt mit Vorurteilen auf und zeigt, wie Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterstützt werden können. Auch die Intensivtherapie für stotternde Kinder am KKM ist Thema.
Logopädie im Krankenhaus: Sprechen, schlucken, Lebensqualität zurückgewinnen
Welche Aufgaben übernehmen Logopädinnen eigentlich auf einer Stroke Unit, in der Neurologie oder Geriatrie? Justina Jungmann berichtet in Folge vier aus ihrem Arbeitsalltag. Im Mittelpunkt stehen Sprach- und Schluckstörungen etwa nach einem Schlaganfall. Sie erklärt Begriffe wie Aphasie und Dysphagie, beschreibt die Diagnostik und Therapie und macht deutlich, welche Bedeutung Essen, Trinken und Kommunikation für die Lebensqualität haben.
Wieder hören lernen und mit Tinnitus umgehen
Zum Abschluss der Serie ist
erneut Patricia Sandrieser zu Gast. Dieses Mal geht es um Schwerhörigkeit,
Cochlea-Implantate und die anschließende Rehabilitation. Außerdem richtet die
Folge den Blick auf Tinnitus und die Frage, wie Betroffene lernen können,
besser mit belastenden Ohrgeräuschen umzugehen. Dabei zeigt sich einmal mehr,
wie wichtig neben der Therapie auch das soziale Umfeld und eine
interdisziplinäre Versorgung sind.
Die fünf Folgen machen
deutlich: Logopädie begleitet Menschen in nahezu jedem Lebensalter und in ganz
unterschiedlichen Situationen. Sie kann Kommunikation ermöglichen, Sicherheit
beim Essen und Trinken zurückgeben und damit einen wichtigen Beitrag zu Selbstständigkeit
und Lebensqualität leisten.
Alle fünf Folgen der
Logopädie-Serie von „Pulse – der Podcast für die BBT-Region Koblenz-Saffig“
sind ab sofort verfügbar: Link zu Spotify


