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Chest-Pain-Unit
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Fachinfos

Chest-Pain-Unit (Brustschmerz-Einheit) im Marienhof

Beim Herzinfarkt zählt jede Minute

Ziel einer Chest-Pain-Unit (CPU) ist, einen akuten oder neu aufgetretenen Brust- (Thorax) Schmerz unklarer Ursache rasch und zielgerichtet abzuklären, um die Patienten der entsprechenden Therapie zuzuführen. Wissenschaftliche Daten konnten nachweisen, dass mit Hilfe der CPU die Frühsterblichkeit bei Herzinfarkten gesenkt werden kann.

Es wird unterschieden zwischen einem Herzinfarkt, der mit stärksten Brustschmerzen mit Ausstrahlung in den Arm mit dem Notarzt ins Krankenhaus eingeliefert und direkt im Herzkatheter behandelt wird und dem zweiten, für uns deutlich schwierigeren Fall, in dem die Symptome nicht so eindeutig sind. Manche Patienten verspüren nur einen leichten Druck auf der Brust, ein Brennen hinter dem Brustbein oder Beschwerden im Oberbauch. Diese Patienten können in der Chest Pain Unit schnellstmöglich untersucht und versorgt werden.

Chest-Pain-Unit (Brustschmerz-Einheit)

Zum Standard gehören in der CPU bei der Aufnahme des Patienten Kontrollen der Blutwerte und ein EKG. Nach drei, sechs und häufig auch nach zwölf Stunden wiederholen wir diese Untersuchungen. Dies ermöglicht die frühzeitige Erkennung eines Herzinfarktes mit Einleitung der Therapie, es vermeidet aber auch unnötige Krankenhausaufenthalte bei den Patienten, die nicht an einem Herzinfarkt leiden. Ergibt die Diagnostik keine Hinweise auf einen Herzinfarkt, kann der Patient die Klinik verlassen. Die weiteren Untersuchungen wie Belastungs-EKG und Ultraschall können dann zeitnah in den mit der Chest Pain Unit kooperierenden Arztpraxen in Koblenz durchgeführt werden.

Sollte sich der Verdacht auf einen Herzinfarkt jedoch in der Chest Pain Unit bestätigen, wird bei den Patienten in der Regel unverzüglich ein Herzkatheterlabor und weitere Therapie durchgeführt. Kurze Wege innerhalb des Klinikums und auch die personelle Verknüpfung – Dr. Meißner ist sowohl Oberarzt im Herzkatheter als auch Leiter der CPU-Einheit – gewähren eine schnellstmögliche Versorgung der Patienten.

Im Notfall

  • Rufen Sie sofort den Rettungswagen 112 oder 0261-496-0

  • Erklären Sie, dass Verdacht auf Herzinfarkt besteht, damit die Leitstelle keinen einfachen Krankenwagen, sondern einen Rettungswagen mit Notarzt schickt
  • Nennen Sie Ihren Namen, danach Namen und Adresse des Patienten
  • Beschreiben Sie, wie man Sie rasch findet und sorgen Sie dafür, dass das Haus bei Dunkelheit gut beleuchtet ist
  • Lagern Sie den Patienten mit etwas erhöhtem Oberkörper und achten Sie darauf, dass er nicht friert. Öffnen Sie einengende Kleidung und versuchen Sie Ruhe auszustrahlen.


Wie erkenne ich einen Herzinfarkt?

Starke Schmerzen

Oft strahlen die Schmerzen in andere Körperregionen aus z. B. in die Arme, den Oberbauch, zwischen die Schulterblätter in den Rücken oder in den Hals und Kiefer.

Massives Engegefühl

Oft tritt ein Herzinfarkt mit einem heftigen Druck oder einem sehr starken Einschnürungsgefühl im Herzbereich in Erscheinung. Viele Menschen mit einem Herzinfarkt haben das Gefühl, dass ihnen ein Elefant auf der Brust steht.

Heftiges Brennen

Oft handelt es sich bei den Schmerzen eines Herzinfarkts auch um ein stark brennendes Gefühl.
Übelkeit, Erbrechen, Atemnot und Schmerzen im Oberbauch.

Ein Herzinfarkt kann sich auch alleine mit so genannten „unspezifischen Anzeichen“ bemerkbar machen, was bei Frauen etwas häufiger vorkommt als bei Männern.

Übelkeit, Atemnot, Schmerzen im Oberbauch und Erbrechen

Ein Herzinfarkt kann sich auch alleine mit so genannten „unspezifischen Anzeichen“ bemerkbar machen, was bei Frauen etwas häufiger vorkommt als bei Männern. Zu unspezifischen Anzeichen zählen z. B.: Übelkeit, Atemnot, Schmerzen im Oberbauch und Erbrechen. Da solche Beschwerden auch bei anderen harmloseren Erkrankungen auftreten können, immer dann den Notarzt zu rufen, wenn diese unspezifischen Beschwerden in zuvor noch nie erlebtem Ausmaß auftreten. Möglicherweise steckt dann ein Herzinfarkt dahinter.

Angstschweiß mit kalter, fahler Haut

Häufig tritt bei einem Herzinfarkt zusätzlich Angst auf, die sich z. B. mit einer blassen/fahlen Gesichtsfarbe und Kaltschweißigkeit bemerkbar machen kann.

Erste-Hilfe-Maßnahmen

  • Rufen Sie sofort den Rettungswagen 0261-496-0 oder 112
  • Erklären Sie, dass Verdacht auf Herzinfarkt besteht, damit die Leitstelle keinen einfachen Krankenwagen, sondern einen Rettungswagen mit Notarzt schickt
  • Nennen Sie Ihren Namen, danach Namen und Adresse des Patienten
  • Beschreiben Sie, wie man Sie rasch findet und sorgen Sie dafür, dass das Haus bei Dunkelheit gut beleuchtet ist
  • Lagern Sie den Patienten mit etwas erhöhtem Oberkörper und achten Sie darauf, dass er nicht friert. Öffnen Sie einengende Kleidung und versuchen Sie Ruhe auszustrahlen.

Anfahrt & Parken

Marienhof Koblenz

Parken

Im Bereich des Marienhofes steht Ihnen ein gebührenpflichtiger Parkplatz zur Verfügung. Kurzzeitparkplätze finden Sie direkt vor dem Haupteingang.

Bus- und Bahnverbindungen

Der Marienhof ist mit folgenden Buslinien zu erreichen: KEVAG Linie 6/16 Richtung Moselweiß, KEVAG Linie 20 Richtung Uni-Metternich/Rübenach, Haltestelle: Marienhof.

Für detaillierte Fahrpläne klicken Sie bitte auf einen der unten angegebenen Links.

Fahrplanauskunft evm

Fahrplanauskunft RMV

Fahrplanauskunft Deutsche Bahn AG

 

Von Arzt zu Arzt

Im engen Austausch mit Ihnen möchten wir den uns anvertrauten Patienten eine optimale diagnostische und therapeutische Versorgung ermöglichen und weitere Behandlungsschritte gemeinsam mit Ihnen abstimmen.

Benötigen Sie Informationen oder haben Sie Fragen zur Behandlung Ihres Patienten? Sprechen Sie uns an:

Meißner, Christoph

Oberarzt der Klinik Allg. Innere Medizin/Kardiologie
Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7-9
56073  Koblenz
c.meissner@kk-km.de

Notfälle

Tel: 0261-496-2222

Fax:0261-496-3179

Fax:0261-496-3118

Apparative Ausstattung

Hochmodernen Herzkatheter-Labor und zertifizierte CPU.

 
 
 
 
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