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Thoraxchirurgie Marienhof Koblenz
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Klinik für Thoraxchirurgie

Thoraxchirurgie Marienhof Koblenzzoom

Marienhof Koblenz

Die Thoraxchirurgen (Thorax kommt aus dem Griechischen und heißt: Brustkorb) behandeln gut- und bösartige Erkrankungen von Lunge, Brustkorb, Rippenfell und Mittelfellraum. Behandelt werden neben bösartigen Tumoren und Metastasen von Lunge, Brustwand und Mittelfell auch Pleuraergüsse (Flüssigkeitsansammlungen in der Brustfellhöhle) und gutartige Erkrankungen. Hierzu zählen entzündliche Erkrankungen wie Rippenfellvereiterung und Lungenabszess, Lungenüberblähungen (Emphysem) und Pneumothorax (Lungenkollaps).

Von der spezialisierten Diagnostik über minimalinvasive Operationen bis zu ausgedehnten Operationen fortgeschrittener Tumorerkrankungen – mit teilweiser Entfernung  nicht nur der Lunge sondern auch von tumorbefallenen Anteilen der Brustwand, Rippen oder gar des Herzens – werden alle modernen Verfahren eingesetzt.

Minimalinvasive Operationsmethoden

International besonders anerkannt ist die Expertise der Thoraxchirurgen am Lungenzentrum Koblenz für minimalinvasive Methoden, die so genannte Schlüsselloch-Chirurgie. Die erste minimal-invasive Entfernung eines Lungenlappens in Rheinland-Pfalz wurde von diesem in unserem Katholischen Klinikum durchgeführt! Bei dieser Operationstechnik werden nur kleine Schnitte zwischen den Rippen benötigt. So haben die Patienten weniger Schmerzen, können besser atmen und erholen sich schneller von dem Eingriff. Unsere Thoraxchirurgen sind  nicht nur anerkannte Spezialisten in dieser Operationstechnik, Chefarzt Priv. Dozent Dr. Martin Hürtgen und sein Team entwickelten auch neue Verfahren zum Wohle der Patienten, wie die videomediastinoskopische Lymphadenektomie (VAMLA) und die mediastinoskopische Sonographie (MUS). Spezialisten nicht nur aus Deutschland und Europa, sondern aus Japan wollen diese neu entwickelten Methoden erlernen und kommen entweder in unserer Klinikum, um dieser Operation beizuwohnen oder laden Dr. Hürtgen und sein Team in die ausländischen Kliniken zu Lehroperationen ein. 

Die Kombination dieser neuen Techniken mit einer minimalinvasiven Tumorentfernung (thorakoskopische Lobektomie) schont nicht nur die Patienten, sondern scheint nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auch die Heilungschancen zu verbessern.

Sprechstunde

Privat-Ambulanz Termine nach Vereinbarung
Kassenärztliche Ambulanz Termine für die Sprechstunde (montags bis donnerstags, von 13 bis 15 Uhr)

oder nach Vereinbarung
Für Termine außerhalb dieser Sprechzeiten bitten wir ebenfalls um eine vorherige telefonische Absprache.

Kriegel, Elke

Sekretariat der Klinik für Thoraxchirurgie
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7-9
56073 Koblenz
Tel: 0261-496-3590
Fax:0261-496-3599
Thoraxchirurgie@kk-km.de

Patientenaufnahme

Für einen reibungslosen Ablauf bitten wir Sie bitte folgende Dinge mitzubringen:

  • Stationäre Einweisung (vom Haus- oder Facharzt)
  • Röntgen- oder CT-Bilder sowie Vorbefunde (soweit in Ihrem Besitz)
  • Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen sowie den dazugehörigen Einnahmeplan

Wichtig: Bitte denken Sie daran, blutverdünnende Medikamente (z. B. Marcumar, ASS, Plavix etc. oder Metformin) in Absprache mit Ihrem Haus- oder Facharzt ca. 8 Tage vor der stationären Aufnahme nicht mehr einzunehmen.

  • Krankheitsbezogene Pässe (Allergie-, Schrittmacher-, Marcumar-Pass)
  • ein Duschtuch für Atemübungen
  • Waschutensilien / Kleidung: - Oberkleidung mit Knöpfen oder weitem Ausschnitt - Handtücher, Waschlappen, Waschutensilien - Zahn-/ -Prothesenbecher - Festes Schuhwerk - ggf. Gehhilfen/ ggf. Kompressionstrümpfe

Melden Sie sich am Aufnahmetag zu der oben angegebenen Zeit bitte zuerst in der Patientenaufnahme im Erdgeschoss an.

  • Unsere Station finden Sie im 5. Stock. Dort melden Sie sich anschließend bitte im Stationssekretariat gegenüber dem Aufzug. Unsere Mitarbeiter bemühen sich, Ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen und stehen Ihnen für Fragen jederzeit zur Verfügung.
  • Sollten Sie den vereinbarten Termin zur Aufnahme nicht wahrnehmen können, bitten wir Sie, diesen Termin möglichst frühzeitig abzusagen.

Unser Leitbild

Physiotherapie während des stationären Aufenthalts

Die Physiotherapie spielt in der Thoraxchirurgie eine wesentliche Rolle. Ziel ist es, dass die prä- und postoperative Phase komplikationslos durchlaufen werden und der Patient das Krankenhaus möglichst mobil verlassen kann.

Im Mittelpunkt steht die Atemtherapie. Jeder Patient wird bereits vor der Operation -in der Regel am Aufnahmetag- in ein spezielles Atemgerät eingewiesen. Wir arbeiten meist mit dem IPPB (Intermittent positive pressure breathing). Hierbei werden die Atemwege erweitert und somit die Lunge besser belüftet. Sekret kann sich besser lösen.

Tägliche Kontrollen und individuelle Anpassung der Einstellung sowie gemeinsames Üben tragen dazu bei, dass der Patient tiefer atmen und leichter abhusten kann.

Kombiniert wird das Atemgerät mit individuell ausgewählten physiotherapeutischen Techniken, welche die Atembewegung optimieren. Beispielsweise werden erhöhte Gewebswiderstände von Haut und Unterhautgewebe vermindert, Spannungsdysbalancen der Muskulatur reguliert und die Zwerchfellbewegung verbessert.

Einen ebenso großen Stellenwert hat die Mobilisation.
Über Kreislaufgymnastik und speziell angepasste Übungen soll möglichst schnell eine Selbständigkeit in den Bewegungsübergängen bis hin zum Gang und Treppengang erreicht werden.

Die Physiotherapie beginnt am Aufnahmetag, wird direkt am 1. Tag nach der Operation wieder aufgenommen und endet in der Regel am letzten Tag vor der Entlassung. Dabei arbeiten Patient, Ärzte, Pflege und Therapeuten eng zusammen und stehen in ständigem Dialog.

In den meisten Fällen ist es nach der Entlassung sinnvoll und notwendig, die Atemtherapie ambulant oder im Rahmen einer Anschlussheilbehandlung fortzuführen, um ein optimales Behandlungsergebnis sicherzustellen und Komplikationen vorzubeugen.

Patientenveranstaltungen

Anfahrt & Parken

Marienhof Koblenz

Parken

Im Bereich des Marienhofes steht Ihnen ein gebührenpflichtiger Parkplatz zur Verfügung.

Bus- und Bahnverbindungen

Das Brüderhaus liegt etwa 3 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. Mit der Linie 3 erreichen Sie die Innenstadt (Löhrcenter) bzw. von dort die Haltestelle Brüderhaus.
Für detaillierte Fahrpläne klicken Sie bitte auf einen der unten angegebenen Links.

Fahrplanauskunft evm

Fahrplanauskunft RMV

Fahrplanauskunft Deutsche Bahn AG

 

Unsere Leistungen - für Ihre Gesundheit

Operative Behandlung aller Erkrankungen des Brustkorbes, insbesondere der Lunge (mit Ausnahme des Herzens und der Aorta).

Chirurgie des Bronchialkarzinoms

Schonende aber gründliche Behandlung von Frühstadien durch minimalinvasive Operationstechniken
- Videoassistierte mediastinoskopische Lymphadenektomie(VAMLA)
- Thorakoskopische Lobektomie
 
Kombinationsbehandlung fortgeschrittener Tumorstadien
- Vorbehandlung mit Chemo- und Strahlentherapie und spätere Operation
- Ausgedehnte Tumorresektionen der Lunge zusammen mit Brustwand und anderen Organen
- Nachbehandlung mit Strahlen- und Chemotherapie zur Verbesserung der Heilungsschancen
 

Metastasenchirurgie von Lunge, Brustwand, Mittelfellraum

Lungenmetastasen
- Minimalinvasive thorakoskopische Resektion von einzelnen Metastasen
- Entfernung auch zahlreicher Lungenmetastasen mit einem speziellen Laser für das Lungengewebe

Brustwand
- Minimalinvasive palliative Entfernung einzelner Rippen
- Ausgedehnte Brustwandresektionen bei Metastasen und Strahlennekrosen der Brustwand mit plastischer Deckung in interdisziplinärer Kooperation mit plastischer Chirurgie
 
Mittelfellraum
- Videomediastinoskopische diagnostische und palliative Resektion von Lymphknotenmetastasen

Tracheachirurgie

- Tracheasegmentresektion mit End-zu-End-Anastomose
- Hohe Trachealstenosen mit Kehlkopfstenose in Kooperation mit der HNO-Abteilung
- Palliative endobronchiale Rekanalisation und Stentimplantation

Chirurgie von Tumoren der Brustwand und des Mediastinums

- Primäre Brustwandtumoren nach den Regeln der Sarkomchirurgie im interdisziplinären Behandlungskonzept
- Mediastinaltumoren, je nach Histologie und Tumorstadium ausgedehnte kurative Resektion über Sternotomie, thorakoskopische Thymektomie oder minimal-invasive Histologiegewinnung für Radio-/Chemotherapie.

Laserchirurgie der Lunge, Brustwand und Trachea

Ein spezieller, von Dr. Rolle entwickelter Laser wird vorwiegend für die lungenparendchymsparende Resektion von Lungenmetastasen eingesetzt.
- In der Trachea und an der Brustwand werden neben den konventionellen operativen Verfahren auch Laser, Argonplasmakoagulation und Ultraschallmesser angewendet.

Minimalinvasive Chirurgie (VAT = videoassistierte thorakoskopische Chirurgie)

  • Pneumothorax
  • Hyperhidrosis (krankhaftes Schwitzen)
  • Zwerchfelllähmung
  • Lungenemphysem
  • Lungenrundherd
  • Pleuraerguss und Pleuraempyem
  • videoassistierte mediastinoskopische Lymphadenektomie (VAMLA)
  • Thorakoskopische Lobektomie

Bronchoskopische Eingriffe

  • Stent-Implantation in die Trachea
  • Tumorrekanalisation
  • Bronchoskopie in Narkose, ggf. mit Fremdkörperentfernung
 

Wir sind für Sie da

Unsere oft schwerkranken Patienten werden ausschließlich durch erfahrene Fachärzte betreut. Alle ärztlichen Mitarbeiter sind Fachärzte für Chirurgie und fast alle Fachärzte für Thoraxchirurgie und seit vielen Jahren in diesem Bereich tätig. Der Chefarzt und die Oberärzte haben alle 10 bis über 20 Jahre chirurgische Erfahrung.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege, den Funktionsabteilungen und Sekretariaten sind ebenfalls alle geschult und erfahren im Umgang mit den besonderen Problemen unserer Patienten. Immer wieder loben unsere Patienten nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern auch den respekt- und liebevollen Umgang untereinander und mit den Patienten.

Chefarzt

Hürtgen, Martin

Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7-9
56073 Koblenz
Tel: 0261-496-35 90
Fax:0261-496-35 99
thoraxchirurgie@kk-km.de

Sekretariate

Kriegel, Elke

Sekretariat der Klinik für Thoraxchirurgie
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7-9
56073 Koblenz
Tel: 0261-496-3590
Fax:0261-496-3599
Thoraxchirurgie@kk-km.de

Selensky, Jana

Stationssekretariat Thoraxchirurgie
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7-9
56073 Koblenz
Tel: 0261-496-4591
Fax:0261-496-3598

Beginen, Monika

Stationssekretariat Thoraxchirurgie
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Mareinhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7-9
56073 Koblenz
Tel: 0261-496-3592
Fax:0261-496-3598

Oster, Andrea

Stationssekretariat Thoraxchirurgie
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7-9
56073 Koblenz
Tel: 0261-496-3583
Fax:0261-496-3598

Tumordokumentation / Anmeldung Thoraxonkologische Konferenz

Schunk, Susanne

Tumordokumentation LKZ
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur Koblenz
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7-9
56073 Koblenz
Tel: 0261-496-3591
Fax:0261-496-3597
tumordoku@kk-km.de

Leitender Oberarzt

 Wolf , Michael

Leitender Oberarzt der Klinik für Thoraxchirurgie
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Straße 7
56073 Koblenz
m.wolf@kk-km.de

Oberärzte

Hillebrand , Hubertus

Oberarzt der Klinik für Thoraxchirurgie
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Straße 7
56073  Koblenz
h.hillebrand@kk-km.de

Oberarzt der Klinik für Thoraxchirurgie
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Straße 7
56073 Koblenz
j.tripsky@kk-km.de

Fachärzte

Facharzt der Klinik für Thoraxchirurgie
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Straße 7
56073 Koblenz
m.hartert@kk-km.de

Facharzt der Klinik für Thoraxchirurgie
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Straße 7
56073 Koblenz
j.kneschke@kk-km.de

Fachärztin der Klinik für Thoraxchirurgie
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Straße 7
56073 Koblenz
m.sippmann@kk-km.de

Pflegedienstleitung

Thielmann, Eva

Pflegedienstleitung Lungenzentrum, Geburtshilfe, Gynäkologie & Senologie
Marienhof Koblenz

Tel: 0261-496-4035
e.thielmann@kk-km.de

Onkologische Fachkrankenpflege

Zeigermann, Markus

Onkologische Fachkrankenpflege, Palliative-Care
Katholisches Klinikum Koblenz· Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7-9
56073  Koblenz

Onkologische Fachkrankenpflege
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7-9
56073  Koblenz

Atmungstherapeutin

Glöckner , Lydia

Atmungstherapeutin
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7-9
56073 Koblenz

Palliative-Care

Zeigermann, Markus

Onkologische Fachkrankenpflege, Palliative-Care
Katholisches Klinikum Koblenz· Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7-9
56073  Koblenz

Palliative-Care
Katholisches Klinikum Koblenz· Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7-9
56073  Koblenz

Palliative-Care
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7-9
56073  Koblenz

Palliative-Care
Katholisches Klinikum Koblenz· Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7-9
56073  Koblenz

 

Selbsthilfegruppe Lungenkrebs in Koblenz

Selbsthilfegruppe Lungenkrebs in Koblenzzoom

Erfahrungsaustausch und Treffen

Wir bieten Erfahrungsaustausch von Betroffenen und Angehörigen über:

  • den Umgang mit der Diagnose „Lungenkrebs“
  • verschiedene Behandlungsformen (Operation, Chemotherapie, Bestrahlung)
  • das Leben „danach“ (nach der Therapie) und mit reduziertem Lungenvolumen
  • Reha, Rente, Schwerbehinderung

Wir treffen uns

  • jeden 4. Donnerstag im Monat
  • von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
  • im Nebenraum der Cafeteria im Marienhof Koblenz

Die Treffen sind offen für alle Lungenkrebspatienten und deren Angehörige, unabhängig von der behandelnden Klinik. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie sind herzlich eingeladen, an unseren Treffen teilzunehmen!

Selbsthilfe Lungenkrebs

Ihre Ansprechpartnerin

Selbsthilfegruppe Lungenkrebs Koblenz

Tel: 0261-100-4161

Patienteninfo zum Download

Anfahrt

 

Von Arzt zu Arzt

Im engen Austausch mit Ihnen möchten wir den uns anvertrauten Patienten eine optimale diagnostische und therapeutische Versorgung ermöglichen und weitere Behandlungsschritte gemeinsam mit Ihnen abstimmen.

Benötigen Sie Informationen oder haben Sie Fragen zur Behandlung Ihres Patienten? Sprechen Sie uns an:

Hürtgen, Martin

Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7-9
56073 Koblenz
Tel: 0261-496-35 90
Fax:0261-496-35 99
thoraxchirurgie@kk-km.de

Anmeldung zur thoraxonkologischen Konferenz

Bewerberinformationen

Weiterbildungsermächtigung
volle Weiterbildungsermächtigung Thoraxchirurgie 4 Jahre
Weiterbildungsermächtigung Chirurgie 1 Jahr
Profil in Zahlen
Anzahl der Betten 26
Stellenschlüssel 1 – 3 – 4
Zeiten und Themen des Studentenunterrichts
Lehrvisite Mittwochs 7:45 – 9:30 Uhr
Praktische Übungen in Sonografie und Endoskopie Dienstags 14:00 - 15:00 Uhr
Thoraxonkologische Konferenz jeden Dienstag von 16:30 bis 17:30 Uhr, vorher von 16:00 bis 16:30 Uhr regelmäßige Fortbildungen mit wechselnden Themen (diese bitte im Sekretariat erfragen)

Kriegel, Elke

Sekretariat der Klinik für Thoraxchirurgie
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7-9
56073 Koblenz
Tel: 0261-496-3590
Fax:0261-496-3599
Thoraxchirurgie@kk-km.de

Die fünf wichtigsten chirurgischen Knoten

In allen operativen Fächern werden oberflächliche und tiefe Wunden zugefügt, Organe teilweise reseziert oder Strukturen (beispielweise Blutgefäße) durchtrennt. Die entstehenden Defekte müssen durch Nähte und Fäden wieder verschlossen werden. Im folgenden Videobeitrag werden die 5 wichtigsten chirurgischen Knoten sowie eventuell auftretende Komplikationen und ihre Vermeidung in Videosequenzen und Text dargestellt.

Publikationen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Belastung für Patienten durch die operative Therapie von thorakalen Metastasen wird häufig überschätzt und die Möglichkeiten solcher lokaltherapeutischen Maßnahmen auch in einem palliativen Therapiekonzept werden häufig unterschätzt.

Der von uns seit 2002 verwendete und speziell für die Lungenchirurgie entwickelte Laser wurde nun gegen
ein aktuelles Modell mit höherer Leistungsfähigkeit ausgetauscht. Neben der Operation – sowohl alternativ als auch in Kombination – hat die stereotaktische Strahlentherapie an Bedeutung gewonnen und ist in ihren Möglichkeiten und Grenzen noch wenig bekannt. Eine weitere Alternative ist die perkutane Thermoablation die wie die CT-gesteuerte Biopsie von den interventionellen Spezialisten der Radiologie angeboten wird.

Unsere Patienten mit Lungenmetastasen profitieren von dem Netzwerk unseres DKG zertifizierten Lungenzentrums mit einer seit vielen Jahren etablierten vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren onkologischen Partnern im niedergelassenen und stationären Bereich im weiten Umkreis.

Die Indikation zur Lokaltherapie von thorakalen Metastasen wird nicht vom Chirurgen oder Strahlentherapeuten alleine, sondern immer im interdisziplinären Team getroffen. Sie sind herzlich eingeladen, sich über modernste lokaltherapeutische Möglichkeiten bei Lungen- und Thoraxwandmetastasen zu informieren und alle offenen Fragen im Dialog mit uns zu klären.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen,

Priv. Doz. Dr. med. Martin Hürtgen

Fortbildungsveranstaltung Lungenmetastasen - Klinik für Thoraxchirurgie

Lungenmetastasen - ein Vortrag von Chefarzt Priv. Doz. Dr. med. Martin Hürtgen


Europäische Lungenfachärzte schätzen Expertise der Thoraxchirurgie am KKM

Die European Respiratory Society (ERS) hält vom 3. bis 7. September 2016 in London ihre Jahrestagung ab. Hierzu hat sie unseren Chefarzt der Thoraxchirurgie, Priv.-Doz. Dr. Martin Hürtgen aufgrund seiner großen langjährigen Erfahrung auf diesem Gebiet eingeladen, auf dem Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft der Lungenfachärzte einen Vortrag über die chirurgische Behandlung von Frühstadien des Lungenkrebses zu halten.

Gerade bei diesen frühen Stadien, die bei konsequenter Behandlung wider der landläufigen Meinung häufig heilbar sind, ist die Abwägung zwischen minimal-invasiver „Schlüsselloch“-Chirurgie oder Operation über einen großen Schnitt wie auch die Abwägung wie viel Lungengewebe um den kleinen Tumor herum mitentfernt werden muss, um ein Nachwachsen des Tumors sicher zu vermeiden, sehr kompliziert und wird auch in der wissenschaftlichen Fachwelt kontrovers diskutiert. Unsere Koblenzer Thoraxchirurgen am Katholischen Klinikum Koblenz · Montabaur befassen sich seit 14 Jahren mit dieser Problematik und haben hierzu auch eigene Studien durchgeführt und publiziert, was letztlich zu dieser ehrenvollen Einladung geführt hat.

Expertenwissen der Thoraxchirurgie aus dem KKM gefragt

Die Thoraxchirurgie am Standort Marienhof des Katholischen Klinikums Koblenz • Montabaur ist für seine Expertise in der minimal-invasiven, aber konsequenten Therapie des Lungenkarzinoms international anerkannt. So mag es nicht überraschen, dass Priv. Doz. Dr. Martin Hürtgen (Chefarzt der Thoraxchirurgie am KKM) gebeten wurde, auf der 23. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie in Osnabrück einen Expertenvortrag zu diesem Thema zu halten.

Das Motto des Kongresses (www.dgt.2014.de) war „Kontro><Versen in der Thoraxchirurgie“. Eine sehr aktuelle Kontroverse in der Thoraxchirurgie ist die minimal-invasive Behandlung des Lungenkrebses. Grundsätzlich kann besonders in frühen Tumorstadien die Belastung durch einen großen Schnitt den Patienten erspart werden und der Tumor minimal-invasiv durch kleine Einstiche entfernt werden. Allerdings besteht berechtigte Sorge, dass bei zu wenig Erfahrung und Übung mit diesem Verfahren die Heilungschancen verschlechtert werden. Eine wesentliche Voraussetzung für eine konsequente Therapie des Lungenkarzinoms ist das sogenannte „mediastinale Staging“, für das Priv. Doz. Dr. Hürtgen ein Experte ist und ein eigenes Operationsverfahren entwickelt hat. Dieser für den Laien unverständliche Fachausdruck bedeutet, dass vor der eigentlichen Tumortherapie oder spätestens mit der Entfernung des Tumors mit größtmöglicher Sicherheit geklärt werden muss, ob im Brustkorbraum zwischen den beiden Lungenflügeln eine Tumoraussaat, insbesondere in die Lymphdrüsen, eingetreten ist. Diese oft winzigen Metastasen müssen nicht nur gründlich entfernt werden, sondern erfordern auch eine Nachbehandlung, um die Heilungschancen möglichst groß zu halten.

Vor zehn Jahren wurde noch diskutiert, ob dieses konsequente Entfernen aller möglichen Lymphknotenmetastasen nur der Wissenschaft oder auch dem Patienten dient. Inzwischen ist durch Studien gezeigt worden, dass dieses konsequente Operieren auch die Überlebenschancen für die Patienten verbessert. Die von Chefarzt Priv. Doz. Dr. Hürtgen entwickelte OP-Methode (VAMLA) und eine weitere, weltweit nur selten angewandte, aber in unserem Klinikum regelmäßig durchgeführte Operationsmethode („erweiterte Mediastinoskopie“) waren Thema des Vortrags von Priv. Doz. Dr. Hürtgen in Osnabrück. Mit fünf weiteren Referenten aus ganz Deutschland und Österreich war man sich einig, dass diese konsequente Abklärung und Entfernung der Lymphdrüsen wie auch bei anderen Tumorarten ein zwingender Bestandteil jeder konsequenten Behandlung des Lungenkarzinoms darstellt und auch beim minimal-invasiven Vorgehen nicht vernachlässigt werden darf.

Europäische Standards für Weiterbildung in Lungenmedizin und Thoraxchirurgie

Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Hürtgen (Thoraxchirurgie Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur) als deutscher Repräsentant in die Arbeitsgruppe der European Respiratory Society (ERS) und European Society of Thoracic Surgeons (ESTS) berufen

Diese beiden europäischen Fachgesellschaften der Lungenfachärzte und Thoraxchirurgen haben eine Initiative gegründet (hermes.ersnet.org), um die Weiterbildung in Europa für Lungenfachärzte und Thoraxchirurgen zu standardisieren. Als Mitglieder dieser Arbeitsgruppe wurde aus allen wesentlichen Mitgliedsländern jeweils ein Spezialist ausgesucht, der Mitglied in beiden Fachgesellschaften ist und über langjährige Erfahrungen sowohl in der Thoraxchirurgie als auch in der Weitbildung und dem konservativen Schwesterfach verfügt. Für Deutschland fiel die Wahl auf unseren Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Martin Hürtgen, der seit vielen Jahren nicht nur in den thoraxchirurgischen Fachgesellschaften, sondern auch in den nationalen und internationalen lungenfachärztlichen Gesellschaften (DGP und ERS) aktiv ist. Zudem leitet er mit unserer Thoraxchirurgischen Abteilung am Standort Marienhof des Katholischen Klinikums Koblenz · Montabaur die einzige Fachabteilung in Rheinland-Pfalz, die eine volle und uneingeschränkte Weiterbildungsermächtigung für das Fach Thoraxchirurgie besitzt.

Dies unterstreicht, dass gute Medizin aus einer idealen Synthese von Wissenschaft, klinischer Erfahrung und Weiterbildung besteht.

8. Essener Thoraxchirurgisches Symposium in der Ruhrland-Klinik Essen-Heidhausen

Priv.-Doz. Dr. Martin Hürtgen, Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie am Katholischen Klinikum Koblenz · Montabaur, hat die Ehre, im Kreise internationaler Referenten auf dem 8. Essener Thoraxchirurgischen Symposium über die sogenannten anatomischen Segmentresektionen an der Lunge zu berichten. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Operationsmethode, durch die einerseits möglichst viel funktionsfähiges Lungengewebe für den Patienten erhalten wird und andererseits trotzdem ein Krankheitsherd, durchaus auch ein bösartiger kleiner Tumor, im Gesunden entfernt werden kann. Da die thoraxchirurgische Klinik sowohl auf minimal-invasivem als auch auf herkömmlichem operativen Weg über besondere Erfahrungen mit dieser noch sehr seltenen, aber nun doch besonders in Japan zunehmend ausgeübten Operationstechnik besitzt, wurde Chefarzt Dr. Hürtgen angefragt, auf diesem Symposium über besonders schwierige und seltene Formen der Segmentresektion zu berichten.

Andere sehr interessante Vorträge berichten über erweiterte Indikationen und Techniken in der Thoraxchirurgie wie von der "kombinierten Strahlen- und Chemotherapie fortgeschrittener Tumoren", der "aufwändigen Operation großer fortgeschrittener Tumoren" bis zum "Ersatz der Luftröhre durch plastisch-chirurgische Maßnahmen". Neben Dr. Hürtgen sprechen noch weitere Spezialisten aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, den Niederlanden, Dänemark und der Schweiz.

Thoraxchirurgen des Klinikums national und international gefragt

Bronchialkarzinom: Stellenwert der Thoraxchirurgie in Diagnostik und Therapie, minimal-invasive Thoraxchirurgie - Vorteile für Jung und Alt  
Privatdozent Dr. med. M. Hürtgen, Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie am Katholischen Klinikum Koblenz · Montabaur, war vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) eingeladen auf dem „Intensivkurs Pneumologie“ in Bonn einen 90-minütigen Weiterbildungsvortrag für internistische und pneumologische Ärzte zu halten.
 
Die minimal-invasive Thoraxchirurgie gewinnt neben der weiterhin wichtigen klassischen „großen Thioraxchirurgie“ zunehmend an Bedeutung. Die Patienten werden immer älter und haben häufig auch mehrere Tumorerkrankungen. Da ermöglicht es die minimal-invasive Thoraxchirurgie auch in diesen scheinbar aussichtslosen Situationen noch Behandlungsmöglichkeiten zu eröffnen.
 
Aber auch für junge Patienten ist die minimal-invasive Thoraxchirurgie ein Vorteil. Die Belastung ist geringer und Lungengewebe kann geschont werden ohne dass Kompromisse bei der Qualität der Tumorbehandlung eingegangen werden müssen. Dies ist nicht nur komfortabel für die Patienten und ermöglicht eine schnellere Rückkehr in private und berufliche Aktivität, sondern ist auch Sicherheit für die Zukunft. Nicht selten erleiden Patienten leider ein weiteres Tumorleiden und wenn bei der ersten Operation besonders schonend vorgegangen wurde, verbessert dies die Behandlungssaussichten bei einem neuerlichen Tumorleiden.
 
Teilnehmer der Veranstaltung aus ganz Deutschland konnten mit unserem Chefarzt ihre Fragen diskutieren und werden die Möglichkeiten der modernen Thoraxchirurgie sicherlich weiter propagieren.

Europäische Thoraxchirurgen tagten in Birmingham

Die europäischen Thoraxchirurgen haben sich auf einer Sitzung in Birmingham (Großbritannien) über die neuesten Studienergebnisse und Operationstechniken ausgetauscht. Die Thoraxchirurgie des Katholischen Klinikums Koblenz · Montabaur ist international bekannt für ihre Expertise in der minimal-invasiven Thoraxchirurgie. So überrascht es nicht, dass die Leitende Oberärztin Dr. med. Dipl. oec. Biruta Witte eingeladen war, Ergebnisse einer Studie aus dem Klinikum vorzustellen zu einer minimal-invasiven Operationsmethode, bei der kleine bösartige Lungentumore radikal, aber trotzdem nur unter Opferung eines möglichst geringen Lungenvolumens entfernt werden können.

Priv.-Doz. Dr. Hürtgen, Chefarzt der Thoraxchirurgie, stand zudem einer wissenschaftlichen Sitzung vor, die sich speziell mit der minimal-invasiven Operation des Lungenkrebses beschäftigte. Zudem war Dr. Hürtgen als einziger Vertreter aus Deutschland in eine spezielle Arbeitsgruppe der Europäischen Gesellschaft für Thoraxchirurgie gewählt worden, die sich mit der minimal-invasiven Thoraxchirurgie beschäftigt (MITIG = minimal invasiv thoracic surgery interest group). Dieses neu gegründete Gremium hielt in Birmingham seine konstituierende Sitzung ab, an der Chefarzt Dr. Hürtgen ebenfalls teilnahm.

Europäischer Thoraxchirurgenkongress 2012

Der Jahreskongress der European Society of Thoracic Surgeons (ESTS) fand dieses Jahr vom 10. bis zum 13. Juni in Essen statt .  www.estsmeetings.org/2012/

Schon in der Vorbereitung waren der Chefarzt unserer Thoraxchirurgischen Klinik
Priv.-Doz. Dr. med. Martin Hürtgen und die Leitende Oberärztin Frau Dr. med. Biruta Witte in die Beurteilung und Auswahl der Vorträge für diesen internationalen Jahreskongress eingebunden. Aufgrund ihrer Expertise und des internationalen Renommees wurden beide auch als Vorsitzende für wissenschaftliche Sitzungen von der Europäischen Gesellschaft eingeladen.

Oberarzt Dr. med. Michael Wolf selbst hielt einen Vortrag und gab eine Videopräsentation zur mediastinoskopischen Sonografie (MUS), einer speziellen,   durch unsere Thoraxchirurgen entwickelten Untersuchungsmethode. Mit ihr lässt sich zeigen, dass Patienten, die nach herkömmlicher Bildgebung nicht mehr an ihrem Tumor operabel erscheinen, doch noch operiert werden können und so eine Chance auf Heilung bekommen.

Weitere ärztliche Mitarbeiter wie Oberarzt Dr. med. Hubertus Hillebrand und die Fachärzte B. Bis, A. Messerschmidt und D. Stamenovic haben an diesem Kongress zur eigenen Fortbildung teilgenommen.
Insgesamt war somit der Europäische Jahreskongress der Thoraxchirurgen 2012 für unsere Abteilung sowohl als aktive wie auch passive Teilnahme ein voller Erfolg. 
 

Viszeralchirurgische Tage am Universitätsklinikum Bonn 2012

Vom 22. bis zum 23.06.2012 fanden dieses Jahr in Bonn die viszeralchirurgischen Tage mit dem Fokus der Metastasenbehandlung statt.

www.vctb.uni-bonn.de
Unser Chefarzt der Thoraxchirurgie, Priv.-Doz. Dr. med. Martin Hürtgen, war als Referent eingeladen und sollte zu der Frage Stellung nehmen, ob mit der modernen minimal-invasiven Operation des Lungenkrebses (VATS-Lobektomie) in Kombination mit der von ihm selbst entwickelten Methode der minimal-invasiven Lymphknotenentfernung (VAMLA) die Radikalität und damit auch die Heilungschancen in der Chirurgie des Lungenkrebses gewahrt bleiben.

In seinem Vortrag führte unser Chefarzt aus, dass es tatsächlich bedeutsam ist, bei der operativen Entfernung eines bösartigen Lungentumors die Lymphknoten, in welche Tumorabsiedelungen auftreten können, gründlich und systematisch zu entfernen, wie dies seit Jahrzehnten unter spezialisierten Thoraxchirurgen gehandhabt wird. Diese konsequente Entfernung der Lymphknoten muss auch in der modernen minimal-invasiven Chirurgie beibehalten werden.

Gerade auch in Amerika, wo die minimal-invasive Operation des Lungenkrebes schon sehr verbreitet ist, wird diese Lymphknotenentfernung nicht konsequent durchgeführt. Meist ist dies auf eine mangelhafte Spezialisierung der Chirurgen oder auf den durch die Lymphknotenentfernung erhöhten Zeitaufwand zurückzuführen.

Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Hürtgen konnte darstellen, dass durch die von ihm entwickelte minimal-invasive mediastinoskopische Lymphknotenentfernung die Radikalität und damit die Heilungschancen mit dieser Operationsmethode zumindest genauso gut sind wie bei der früheren Operation über einen großen Schnitt. Erfreulicherweise lässt sich dieses gute Ergebnis Dank der neuen Operationstechniken in erfahrenen Händen mit nur geringfügig erhöhtem Zeitaufwand erreichen.

2013 war für unsere Thoraxchirurgie ein auch wissenschaftlich sehr arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr

Im vergangenen Jahr 2013 haben Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Martin Hürtgen, die leitende Oberärztin Dr. Biruta Witte, Oberarzt Dr. Hubertus Hillebrand sowie der Doktorand Christian Stenz insgesamt 13 Vorträge im In- und Ausland gehalten. Allein neun dieser Vorträge und zwei weitere Vorsitze auf wissenschaftlichen Sitzungen durch unseren Chefarzt erfolgten auf Einladung der jeweiligen Fachgesellschaft und Veranstalter in Anerkennung der besonderen Kompetenz.

Diese besondere international Beachtung findende Qualifikation unserer thoraxchirurgischen Klinik liegt auf dem Gebiet der minimal-invasiven Thoraxchirurgie (sogenannte thorakoskopische oder VATS-Operationen sowie Videomediastinoskopie) und dementsprechend handelte es sich bei den Vorträgen auch vorwiegend um Themen auf diesem Gebiet.

Zusätzlich konnten unsere Ärzte die eigenen Ergebnisse mit der so genannten „erweiterten Mediastinoskopie“, einer weltweit nur von wenigen Kliniken durchgeführten Operationsmethode, als wissenschaftliche Publikation im European Journal of Cardio-Thoracic Surgery veröffentlichen.

Voraussetzung für eine sichere und erfolgreiche minimal-invasive Thoraxchirurgie ist jedoch große Erfahrung und Expertise mit den herkömmlichen operativen Verfahren bei großen und fortgeschrittenen Tumoren. Diese Erfahrung ist durch die langjährige Spezialisierung auf die Thoraxchirurgie seitens unseres Chefarztes und der Oberärzte gegeben.

Minimalinvasive Thoraxchirurgie auf höchstem Niveau - Priv.-Doz. Dr. Martin Hürtgen als geladener Referent im Kreis führender europäischer Thoraxchirurgen

Am 18. und 19. April 2013 hatte die Universitätsklinik Innsbruck zum 2. VATS LOBECTOMIE SYMPOSIUM eingeladen. Das Echo war überwältigend. Statt erwarteter 100 Teilnehmer erschienen 200 Thoraxchirurgen aus allen europäischen Ländern.
Unserem Chefarzt der Thoraxchirurgie wurde die Ehre der Einladung zuteil, dort sowohl über eine von ihm selbst entwickelte und von seiner Leitenden Oberärztin Dr. Biruta Witte wissenschaftlich evaluierte minimal-invasive Operationsmethode (VAMLA) als auch über eine weitere nur von wenigen Thoraxchiurgen gemeisterte Methode, die sogenannte anatomische Segmentresektion, zu berichten.

Die erste Operationstechnik, die VAMLA (Videoassistierte mediastinoskopische Lymphadenektomie) erlaubt über einen kleinen Schnitt am Hals tumorbefallene Lymphknoten besonders gründlich und doch minimal invasiv zu entfernen. Durch die Segmentresektion kann ein bösartiger Tumor vollständig entfernt werden ohne dass die Lungenfunktion des Patienten nach der Operation eingeschränkt bleibt. Gerade die Kombination beider Methoden erlaubt eine besonders gründliche und doch minimal invasive Behandlung des Lungenkrebses und fand größtes Interesse der internationalen Zuhörerschaft.

Neben Priv.-Doz. Dr. Hürtgen berichteten Spezialisten aus Spanien, Italien, Österreich, Schweiz, Dänemark und Schottland über ihre Erfahrungen.

Mehr als 30 Experten aus dem In- und Ausland trafen sich in Rumänien -Thoraxchirurgie in Diagnostik und Therapie, minimal-invasive Thoraxchirurgie.

Hier werden bitte Pdfs benötigt


Programm des Symposiums in Innsbruck

Publikationen der Thoraxchirurgie, Stand 2011

Einige interessante Beiträge aus dieser Publikationsliste finden Sie hier: 


Multimedia Publikation von Dr. Witte und Dr. Hürtgen zu einer in unserem Klinikum entwickelten und international gefragten Operationsmethode (VAMLA):
Video-assisted mediastinoscopic lymphadenectomy
Wissenschaftliche Infos zum Thema VAMLA 


Die Arbeit von Frau Dr. Biruta Witte hat im Wettbewerb um den Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie den 2. Platz belegt. Hier erfahren Sie mehr.


Präsentation Onkologische Radikalität & VATS-Lobektomie? von Prv. Doz. Dr. med. Martin Hürtgen