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Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin

Priv. Doz. Dr. med. Sascha C.A. Herber im Patientengespräch

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Herzlich Willkommen auf der Internetseite der Radiologie und Nuklearmedizin des KKM

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten!

Auf den folgenden Seiten möchte sich Ihnen die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Katholischen Klinikums Koblenz-Montabaur vorstellen.  

Im Mittelpunkt all unseres Handelns steht der Mensch als Individuum. Modernste diagnostische Möglichkeiten werden in der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie / Nuklearmedizin vorgehalten, um exakte Diagnosen zu stellen, damit wir und unsere klinischen Kollegen alle notwendigen Behandlungsschritte einleiten können. 
In dem Maße in dem wir als Radiologie uns durch den kontinuierlichen technischen Fortschritt und unsere individuelle Weiterbildung  verbessern, profitieren sie als Patientin und Patient unseres Klinikums. 
Durch eine kontinuierliche Modernisierung der apparativen Ausstattung bieten wir in Koblenz und Montabaur radiologische Leistungen auf höchstem Niveau an. Auf dem Boden neuester Computertechnologie verknüpft durch ein teleradiologisches Netzwerk sind Untersuchungen und Befunde an allen Standorten unmittelbar verfügbar. Möglichst geringe Strahlenexposition und möglichst geringe Belastung des Patienten für die besten Bilder und die entscheidenden Informationen sind unser Ziel.   

Wir geben Ihnen im Folgenden einen repräsentativen Einblick in unserer diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten. Sollte Sie Rückfragen oder Anregungen haben, so können Sie sich gerne an uns wenden. 

Mit freundlichen Grüßen                                                                             

Ihr Priv. Doz. Dr. med. C.A. Sascha Herber 


 
 

Sprechstunden

Terminvereinbarung
Privatambulanz Sprechzeiten nach Vereinbarung über das Chefarztsekretariat.
Kassenambulanz Für Kassen Patienten liegt teilweise eine ambulante Ermächtigung vor. Bitte fragen Sie hierzu im Chefarztsekretariat nach.

Wange, Sabine

Sekretariat der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Alle Betriebsstätten

Kardinal-Krementz-Str. 1-5
56073  Koblenz
Tel: 0261-496-3180
Fax:0261-496-3185
Radiologie@kk-km.de

Patienteninfo zum Download

Patientenveranstaltungen

Anfahrt & Parken

Brüderhaus Koblenz

Parkplätze

Für Patienten und Besucher finden Sie im "Parkhaus Obere Löhr" und am Brüderhaus selber.

Bei der Programmierung Ihres eigenen Navigationssystems geben Sie bitte als Ziel "Parkhaus oder Parkplatz Obere Löhr, Karthäuserstraße" ein. So erreichen Sie die gemeinsame Einfahrt des öffentlichen Parkplatzes und des Parkplatzes am Brüderhaus.

Bitte beachten Sie, dass die ausgewiesenen Behindertenparkplätze nur mit entsprechendem Ausweis genutzt werden können. 

Bus- und Bahnverbindungen

Das Brüderhaus liegt etwa 3 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. Mit der Linie 3 erreichen Sie die Innenstadt (Löhrcenter) bzw. von dort die Haltestelle Brüderhaus.

Für detaillierte Fahrpläne klicken Sie bitte auf einen der unten angegebenen Links.

Fahrplanauskunft evm

Fahrplanauskunft RMV

Fahrplanauskunft Deutsche Bahn AG

Marienhof Koblenz

Parken

Im Bereich des Marienhofes steht Ihnen ein gebührenpflichtiger Parkplatz zur Verfügung. Kurzzeitparkplätze finden Sie direkt vor dem Haupteingang.

Bus- und Bahnverbindungen

Das Brüderhaus liegt etwa 3 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. Mit der Linie 3 erreichen Sie die Innenstadt (Löhrcenter) bzw. von dort die Haltestelle Brüderhaus.
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Brüderkrankenhaus Montabaur

Parken
Im Bereich des Krankenhauses stehen Ihnen zwei gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.

Gebühren
Die Parkgebühr beträgt 0,60 Euro pro halbe Stunde. Bei stationären Patienten kann das Ticket auf max. 4 Euro pro Tag rabattiert werden. Bitte sprechen Sie mit unserem Personal. Nach Begleichung der Gebühr am Kassenautomaten beträgt die Ausfahrtzeit 20 Minuten.

Bitte beachten Sie, dass die ausgewiesenen Behindertenparkplätze nur mit entsprechendem Ausweis genutzt werden können.

Bus- und Bahnverbindungen

Das Brüderkrankenhaus ist vom ICE-Bahnhof mit der Linie 459 zu erreichen. Die nächstliegende Haltstelle ist Montabaur Kreishaus oder Montabaur Konrad-Adenauer-Platz.
Für detaillierte Fahrpläne klicken Sie bitte auf einen der unten angegebenen Links.

Fahrplanauskunft evm

Fahrplanauskunft RMV

Fahrplanauskunft Deutsche Bahn AG

 

Unsere Leistungen - für Ihre Gesundheit

Radiologie-Mammographie

Diagnostische Radiologie

Durch Einsatz neuester Flachdetektortechnologie im Bereich des konventionellen Röntgens können Aufnahmen des Skeletts und der Lunge mit deutlich niedrigerer Strahlendosis bei gleichzeitig noch besserer Bildqualität angefertigt werden.

Mit Mehrschicht Computertomographen neuester Generation an allen Standorten lassen sich Notfall-Patienten in wenigen Sekunden gezielt untersuchen. Auch Erkrankungen der Herzkranzgefäße sowie der Hirnschlagadern können durch den Einsatz modernster CT-Technologie und neuester Nachverarbeitungskonsolen nicht invasiv abgeklärt werden.

An allen drei Standorten steht den Patienten die Kernspintechnologie (MRT) zur Verfügung, so dass Transporte und Belastungen vermieden werden. Das diagnostische Spektrum umfasst die gesamte neurologische Diagnostik, die Bildgebung des Skelettsystems sowie des Bauchraumes und der Gefäße. Schwerpunkte sind die Bildgebung des Herzens sowie der weiblichen Brust.

 
Als Teil des Brustzentrums im Marienhof verfügen wir über eine moderne Flachdetektormammographie die in Verbindung mit der Ultraschalluntersuchung der Brust und der MR-Mammographie ein hohes Maß an diagnostischer Sicherheit für unsere Patientinnen und Patienten bietet.

 

Interventionelle Radiologie

Die Interventionelle Radiologie bietet Patienten Minimal-Invasive Medizin auf neuestem Stand an. Die Behandlung von Gefäßveränderungen, Erkrankungen der Gallenwege und der Wirbelsäule sind ebenso Bestandteil des interventionell radiologischen Handelns wie die Therapie bösartiger Tumore und die Anlage venöser Portsysteme oder die Punktion tumorsuspekter Veränderungen.

Mittels modernster Medizintechnik und der Entwicklung immer weiter verbesserter Stents, Katheter und Ballons ist die interventionelle, endovaskuläre Therapie ein wichtiger Teil der Gefäßtherapie geworden. Engstellen oder auch krankhafte Erweiterungen (Aneurysma) können so therapiert werden.


Spezialisiert ist die Abteilung auf die Behandlung von akuten Schlaganfällen mittels spezieller Katheter und Fangkörbchen. So können Blutgerinnsel in Hirnarterien lokal aufgelöst oder entfernt sowie Blutungen verschlossen werden.

Die Behandlungen von Tumoren der Leber und Lunge mittels spezieller Hitzesonden sowie die lokale Chemotherapie direkt am Tumor aus der Arterie heraus sind wichtige Verfahren ebenso wie die Einbringung von Stents oder Röhrchen in die Gallenwege bei Gallenabflussstörungen.

Mittels CT- und Durchleuchtungskontrolle können stabilisierende Eingriffe an der Wirbelsäule bei Wirbelbrüchen mit äußerster Präzision durchgeführt werden, ebenso wie kleinste tumorsuspekte Veränderungen gezielt punktiert werden können.

Computertomographie

Was ist Computertomographie?

Computertomogrphie, KKM

Durch die unterschiedliche Zusammensetzung der verschiedenen Körpergewebearten werden Röntgenstrahlen unterschiedlich stark absorbiert, wodurch eine Abbildung des Körperinneren erreicht wird. Das Verfahren der Computertomographie entspricht dem der konventionellen Röntgenuntersuchung, jedoch befindet der Patient sich hierbei in einem Computertomographen (CT-Gerät), in welchem die Röntgenröhre um die Körperachse des Patienten gedreht wird. Fächeförmig wird das untersuchte Körperteil durch Röntgenstrahlen  abgetastet, wobei moderne Geräte in der Lage sind mehrere Körperschichten gleichzeitig zu erfassen. Innerhalb von Sekunden kann so der gesamte Körper oder einzelne Abschnitte dargestellt werden.

Viele medizinische Fragestellungen erfordern die Gabe von Kontrastmitteln, welches die Unterscheidung der einzelnen Gewebarten vereinfacht. Krankhafte Gewebeveränderungen können so sichtbar gemacht werden.  Die Gabe der Kontrastmittel erfolgt je nach Untersuchung  entweder als Lösung, die der Patient vor der Untersuchung trinkt, oder wird während der Untersuchung intravenös verabreicht.

Welche Untersuchungen dieser Art werden im Katholischen Klinikum in hoher Zahl durchgeführt?

  • CT des Kopfes/Halses
  • CT des Mittel- und Innenohres
  • CT der Nasennebenhöhlen und des Gesichtsschädels
  • CT des Thorax (Brust- und Lungenraum)
  • CT des Abdomen (Bauch)
  • CT des Skelettsstems und der Wirbelsäule
  • CT Angiographie aller Körperregionen
  • CT des Herzens (Cardio-CT) zur Beurteilung der Koronararterien und der Herzhöhle.
Nase
Gefässe
Nuklear
 

CT der Nasennebenhöhlen

Chronische Sinusitis mit polypoider Schleimhautschwellung in den Kieferhöhlen, Hypoplasie der Stirnhöhlen

CT Angiographie

Darstellung der Arteria iliaca communis links. (Beckenarterie)

CT des Herzens

61 Jähriger Patient mit 3-Gefäß-KHK mit Stenosen der linken und rechten Koronararterie

 

Magnetresonanztomographie

Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, KKM, Koblenz

Die Magnetresonanztherapie ist ein Bildgebungsverfahren, welches im Gegensatz zur konventionellen Röntgenuntersuchung ohne Röntgenstrahlung auskommt. Somit ist diese Untersuchungsmethode auch bei Kindern und Schwangeren ab dem 4. Monat einsetzbar. Das MRT arbeitet mit einem starken Magnetfeld, welches den Körper unterschiedlich magnetisiert. Die Dauer der Untersuchung beläuft sich bei den modernen Geräten auf 15-30 Minuten.

Wie funktioniert die MRT?

Im menschlichen Körper kommen in hoher Zahl Wasserstoffatome vor, die durch das Magnetfeld des MRT in einer bestimmten Richtung ausgerichtet werden. Die auf dem zu untersuchenden Körperteil angebrachten Elektroden zeichnen nach Abschalten des Magnetfeldes das Zurückdrehen der einzelnen Wasserstoffatome auf. Mit Hilfe eines Computers werden diese Daten dann bildlich dargestellt. Die unterschiedlichen Gewebearten des menschlichen Körpers unterscheiden sich durch ihren Wassergehalt, d.h. durch die unterschiedliche Menge an Wasserstoffatomen. Dies ermöglicht das Differenzieren von Körperstrukturen.

Der Vorteil dieses Verfahrens ist es, dass auch funktionelle Messungen durchgeführt werden können, die z.B. die Durchblutung des Gewebes, die Sauerstoffkonzentration oder auch Gehirnaktivitäten darstellen können.

Für das MRT typisch sind die lauten, klopfenden Geräusche, die im Gerät durch die Hochfrequenzimpulse entstehen. Zum Schutz Ihres Gehörs tragen Sie als Patient Kopfhörer.

Wer kann untersucht werden?

Es können alle Patienten untersucht werden, die keine magentischen Fremdköper oder elektronische Implantate im Köper aufweisen. Zu den magnetischen Fremdkörpern und elektronischen Implantaten zählen:

  • Metallsplitter
  • ältere OP-Clips bei Hirnoperationen
  • größere Tätowierungen
  • Herzschrittmacher
  • Insulinpumpen
  • Nervenstimualtoren
  • Schmerzpumpen

Auch für Schwangere im ersten Schwangerschaftsdrittel ist diese Untersuchungsmethode ungeeignet. Im Knochen befindliche Metalle stellen keine Kontraindikation dar, erschweren jedoch die Beurteilbarkeit der Region rund um die Implantate. Patienten mit Platzangst werden medikamentös vorbehandelt.

Müssen die Patienten vorbereitet sein?

Im Allgemeinen ist keine besondere Vorbehandlung notwendig. Es müssen jedoch alle metallischen Gegenstände, wie Gürtel, Geldbeutel, Stifte oder auch elektronische Gegenstände, wie Handys, Scheckkarten, etc. abgelegt werden.

Brauchen die Patienten Kontrastmittel?

Das Kontrastmittel ermöglicht in manchen Fällen erst eine genaue Diagnosestellung, bzw. liefert es zusätzliche Informationen. Häufig kann es auch trotz Allergie gegen Röntgenkontrastmittel eingesetzt werden, da es meist sehr gut verträglich ist. Aus Sichherheitsgründen erhalten schwangere Frauen kein Kontrastmittel.

Die wichtigsten Anwendungsgebiete

  • MRT des Schädels und des Halses
  • MRT des Brustraumes und der Lunge
  • MRT des Herzens
  • MRT des Bauchraumes, der Gallenwege und des Bauchspeicheldrüsenganges
  • MRT der Wirbelsäule
  • MRT Darstellung des Liquorraumes
  • MRT der Knochen und Gelenke
  • MR-Angiographie zur Darstellung peripherer und zentraler Gefäße
MRT der Wirbelsäule

MRT der Wirbelsäule

Bandscheibenvorfall Höhe LWK 4/5 mit Myelonkompression und Kompression Nervenwurzel L5

 
MRT des Schädels

MRT des Schädels

Darstellung des Gehirns im MRT

 
MRT der Knochen und Gelenke

MRT der Knochen und Gelenke

Darstellung des hinteren Kreuzbandes bei Ruptur des vorderen Kreuzbandes.

 
MRT des Bauchraumes

MRT des Bauchraumes

Zystenniere beidseits, zu erkennen an den hellen, flüssigkeitsgefüllten Hohlräumen.

 

Interventionelle Radiologie

Interventionelle Radiologie

Die Interventionsradiologie ist ein neues, sich ständig weiterentwickelndes Spezialgebiet der Radiologie. Unter Nutzung bildgebender Techniken wie z.B. Röntgen, Computertomografie, Ultraschall oder Kernspintomografie können eine Vielzahl von Erkrankungen minimalinvasiv behandelt werden, d.h. ohne offenen chirurgischen Eingriff. Meist ist nur ein Stich durch die Haut nötig, um einen Katheter oder andere kleine Instrumente einzuführen. Interventionell-radiologische Eingriffe sind wenig traumatisch, erfordern meist nur eine örtliche Betäubung und können offene Operationen heute teilweise ersetzen und damit den Krankenhausaufenthalt verkürzen.

Angiografie und Angioplastie (PTA)

Unter einer Katheterangiographie versteht man die Kontrastmitteldarstellung der großen und kleinen Arterien (Schlagadern) oder auch Venen über einen in das Gefäß eingebrachten Katheter. Gefäßverengungen, die durch Ablagerungen entstanden sind, werden durch einen kleinen eingeführten Ballon aufgeweitet und mit einem Drahtröhrchen (Stent) offengehalten. Dieses Verfahren wird auch perkutane transluminale Angioplastie (PTA) oder Ballondilatation genannt.

Verschluss der Beckenarterie rechtsseitig (linkes Bild) und Wiedereröffnung nach Implantation eines Stents (rechts)
 

Verschluss der Beckenarterie rechtsseitig (linkes Bild) und Wiedereröffnung nach Implantation eines Stents (rechts)

Das linke Bild zeigt eine hochgradige Einengung der linksseitigen A. carotis interna
rechts sieht man den gleichen Bereich nach Implantation eines Carotis-Stent mit vollständiger Wiedereröffnung der Arterie.
 

Das Bild zeigt eine hochgradige Einengung der linksseitigen A. carotis interna

Hier sieht man den gleichen Bereich nach Implantation eines Carotis-Stent mit vollständiger Wiedereröffnung der Arterie.

 

Thrombolyse

Schlaganfall
Wiedereröffnung
 

Schlaganfall mit Verschluss von Hirngefäßen

Wiedereröffnung zahlreicher Gefäße durch lokale Auflösung des Gerinnsels

 

Weitere Gefäßeingriffe

Wir führen die Anlage eines transjugulären intrahepatischen post-systemischen Stent-Shunts (TIPS) bei Komplikationen einer Leberzirrhose durch. Durch Einbringen eines Stents (Drahtröhrchens) wird der Pfortaderhochdruck im Rahmen einer Leberzirrhose therapiert. Blutungen werden gestillt und das Auftreten von Aszites kann gemindert werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Gefäßanomalien zu beseitigen.

Behandlung benigner und maligner Tumore

Transarterielle Chemoembolisation (TACE)

Der Verschluss der Leberarterien (permanent oder intermittierend) sorgt dafür, dass das Gewebe der Lebertumore nicht mehr ausreichend versorgt wird und untergeht. Das normale Lebergewebe wird doppelt versorgt, so dass dieses auch nach der Embolisation weiterhin durch die Pfortader versorgt wird. Zusätzlich wird das Chemotherapeutikum direkt in das Lebergewebe verabreicht, was hier zu einer 100fach höheren Konzentration im Vergleich zur systemischen Chemotherapie bei weniger Nebenwirkungen führt.

Chemoembolisation eines Hepatozellulären Karzinoms zur lokalen Tumortherapie mit einem Gemisch aus Lipiodol und einem Chemotherapeutikum
Chemoembolisation eines Hepatozellulären Karzinoms zur lokalen Tumortherapie mit einem Gemisch aus Lipiodol und einem Chemotherapeutikum
 

Chemoembolisation eines Hepatozellulären Karzinoms zur lokalen Tumortherapie mit einem Gemisch aus Lipiodol und einem Chemotherapeutikum

Perkutane Ethanol-Injektion (PEI)

Durch Injektion von 95%iger Ethanollösung werden bösartige Lebertumore bis zu einer Größe von 3 cm zerstört. Unter Ultraschallkontrolle oder computertomographisch gestützt wird der Ethanol mit einer Hohlnadel direkt in den Tumor eingebracht.

Radiofrequenzablation (RFA)

Computertomographisch gestützt wird der Tumor mit einer Spezialnadel punktiert. Über diese wird elektrische Energie in das Tumorgewebe eingebracht und bei bis zu 100 Grad Celsius verkocht. Dieses Verfahren eignet sich sowohl für die Behandlung von Ersttumoren z.B. in der Leber, Lunge, Niere, den Weichteilen und den Knochen als auch zur Behandlung von Metastasen (Zweittumoren). Prinzipiell eignet sich die RFA zur Behandlung von einzelnen oder auch mehreren Herden bis zu einer Größe von ca. 5.0 cm.

Radiofrequenz-Thermoablation (RFTA) eines bösartigen Lungentumors (links) und Verlaufskontrolle mit abgekapseltem Herdbefund
Radiofrequenz-Thermoablation (RFTA) eines bösartigen Lungentumors (links) und Verlaufskontrolle mit abgekapseltem Herdbefund
 

Radiofrequenz-Thermoablation (RFTA) eines bösartigen Lungentumors (links) und Verlaufskontrolle mit abgekapseltem Herdbefund 

Vertebroplastie

Die perkutane Vertebroplastie (PV) ist ein neueres, minimalinvasives medizinisches Verfahren zur Behandlung von Frakturen der Wirbelkörper. Die Frakturen können hierbei auf Basis einer Osteoporose, aufgrund eines Unfalls oder eines Tumors der Wirbelsäule entstanden sein. Die Behandlung erfolgt in der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie unter Durchleuchtungs- und Computertomographie-Kontrolle, um den Patienten eine bestmögliche Sicherheit vor Komplikationen zu geben. Der Eingriff selbst erfolgt in Bauchlage in örtlicher Betäubung nach Injektion eines Schmerzmittels sowie eines Beruhigungsmittels. Eine Vollnarkose ist aller Regel nicht nötig. Nach Aushärtung des Zements dürfen die Patienten noch am gleichen Tag aufstehen.

Osteoporotische Kompressionsfraktur von BWK 11

Kompressionsfraktur an einen Brustwirbel bedingt durch Osteoporose

CT- und durchleuchtungsgesteuerte Vertebroplastie mit Einfüllen von Knochenzement. (Pfeil: Vertebroplastienadel seitlich des Spinalkanals)
Chemoembolisation
 

CT- und durchleuchtungsgesteuerte Vertebroplastie mit Einfüllen von Knochenzement. (Pfeil:Vertebroplastienadel seitlich des Spinalkanals)

Gallenwegseingriffe

Gutartige oder bösartige Gallenwegsstenosen werden durch Anlage von Kathetern oder Endoprothesen (Stents) behandelt. Auch Steine können aus den Gallenwegen entfernt werden.

Therapie von Uterusmyomen mittels Embolisation-  künstlicher Verschluss von Blutgefäßen

Nuklearmedizin

Nuklearmedizin am KKM

In der Nuklearmedizin werden mit radioaktiv markierten Substanzen von sehr kurzer Halbwertszeit und dadurch niedriger Strahlenbelastung Untersuchungen des Gehirns, der Schilddrüse, der Speicheldrüsen, der Lunge, der Nieren, des Skeletts, der Harnblase, des Herzens (Myocardszintigraphie) in Ruhe und unter mechanischer und medikamentöser Belastung durchgeführt.

Mit markierten Antikörpern lassen sich in ganz frühen Stadien Tumormetastasen erkennen. Neue Verfahren zum Aufspüren von Wächterlymphknoten (Sentinel-Lymphknoten-SLN) im Abstromgebiet von bösartigen Tumoren erlauben die Behandlung vieler Tumorerkrankungen mit minimal-invasiven chirurgischen Techniken, zum Beispiel die Brusterhaltung bei Brustkrebs. Das Verfahren findet auch beim Prostata- und beim bösartigen Hautkrebs Anwendung.

Leistungsspektrum Nuklearmedizin:

  • Ein - und Mehrphasen-Knochenszintigraphie des Ganzkörpers incl.weiterführender SPECT-Untersuchungen von umschriebenen Knochenregionen zur Suche von Metastasen im Rahmen von Staginguntersuchungen oder zur Diagnostik entzündlicher bzw. traumatischer Knochenläsionen
  • Perfusions-und Ventilationsszintigraphien der Lunge mit weiterführender SPECT sowie seitengetrennter Quantifizierung der Lungenfunktion im Rahmen präoperativer Diagnostik bei Lungentumoren sowie zur Frage abgelaufener Lungenembolien
  • DAT-Scan mit SPECT des Gehirns im Rahmen der Parkinsondiagnostik
  • Sentinel-Lymphknoten-Darstellung prä-op. bei Mammatumoren sowie Tumoren der Vulva
  • Isotopen-Nephrogramme im Rahmen der Funktionsdiagnostik der Nieren mit seitengetrennter MAG3-Clearence sowie vor geplanten Interventionen bei renalen Gefäßstenosen
  • Myocard-Szintigraphien unter Ruhe und Belastung im Rahmen der Ischämiediagnostik vor bzw. nach diagnostischer Koronarangiographie sowie vor geplanter Bypass-OP
  • Schilddrüsen-Szintigraphien im Rahmen der Abklärung von Autonomien sowie zur Klassifizierung sonographisch aufgefallener SD- Knoten

Konventionelles Röntgen/Mammographie/Durchleuchtung/Sonographie

Die konventionellen Röntgenaufnahmen von Knochen, Gelenken, Lunge, der Bauchorgane etc. werden an modernen digitalen Arbeitsplätzen durchgeführt. 

Die Diagnostik des Magen-Darm-Traktes erfolgt mithilfe von Kontrastmittel, wobei der gesamte Verdauungstrakt (Speiseröhre, Magen, Zwöffinger-, Dünn- und Dickdarm) dargestellt werden kann.

Zu unserem Leistungsspektrum zählt desweiteren die Phlebographie und die Myelographie. Unter Phlebographie ist die Darstellung der Beinvenen zu verstehen, unter Myelographie die des Wirbelkanals.

Mammographie

Weiterhin werden Untersuchungen der weiblichen Brust mittels digitalem Mammographiegerät der neuesten Generation insbesondere auch im Rahmen der Vorsorge des Mamma-Karzinoms durchgeführt. Die präoperative Drahtnadelmarkierung und die Präparatradiographie dienen der schnellen Auffindung und Verifizierung der Befunde.

Sonographie

In der Ultraschalldiagnostik bieten wir die Sonographie aller Körperorgane mit Ausnahme des Herzens sowie die sonographische Gefäßdiagnostik mittels CW-Doppler, PW-Doppler und Farbdoppler sämtlicher peripherer Gefäße an.

 

Wir sind für Sie da

Team der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Nuklearmedizin, KKM

Das Team der Klinik für Radiologie ist jederzeit Ansprechpartner für Patienten und Angehörige.

Zögern Sie nicht, uns bei Rückfragen zu kontaktieren. Wir geben Ihnen gerne Auskunft und Hilfestellung. Durch unsere enge Zusammenarbeit mit den weiteren Fachabteilungen des Katholischen Klinikums Koblenz · Montabaur gewährleistet wir eine bestmögliche Diagnostik und Therapie auf höchstem medizinischem Niveau.

Chefarzt

Herber, Sascha C.A.

Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Alle Betriebsstätten

Kardinal-Krementz-Str. 1-5
56073  Koblenz
Tel: 0261-496-3180
Fax:0261-496-3185
radiologie@kk-km.de

Sekretariat

Wange, Sabine

Sekretariat der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Alle Betriebsstätten

Kardinal-Krementz-Str. 1-5
56073  Koblenz
Tel: 0261-496-3180
Fax:0261-496-3185
Radiologie@kk-km.de

Leitender Oberarzt

Weber, Dietmar

Leitender Oberarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur

Oberärzte

Günther, Daniela

Oberärztin der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur

Kiefer, Martin

Oberarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur

Oberarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur

Oberarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur

Oberarzt Nuklearmedizin

Kreis, Hans

Oberarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur

Fach- und Assistenzärzte

Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur

Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur

Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur

Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur

Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur

Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur

Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur

Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur

Leitende Medizinisch-Technische/r Radiologieassistent/in MTRA

Brüderhaus Koblenz

Wassner , Christoph

Röntgen
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Brüderhaus Koblenz

Kardinal-Krementz-Str. 1-5
56073  Koblenz
c.wassner@kk-km.de

Marienhof Koblenz

Dillmann, Sabine

Nuklearmedizin
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7
56073  Koblenz
s.dillmann@kk-km.de

Hannibal, Gertrud

Röntgen
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Marienhof Koblenz

Rudolf-Virchow-Str. 7
56073  Koblenz
g.hannibal@kk-km.de

Brüderkrankenhaus Montabaur

Röntgen
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Brüderkrankenhaus Montabaur

Koblenzer Straße 11 -13
56410 Montabaur
d.schneider@kk-km.de

 

Von Arzt zu Arzt

Im engen Austausch mit Ihnen möchten wir den uns anvertrauten Patienten eine optimale diagnostische und therapeutische Versorgung ermöglichen und weitere Behandlungsschritte gemeinsam mit Ihnen abstimmen.

Benötigen Sie Informationen oder haben Sie Fragen zur Behandlung Ihres Patienten? Sprechen Sie uns an:

Herber, Sascha C.A.

Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin
Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur
Alle Betriebsstätten

Kardinal-Krementz-Str. 1-5
56073  Koblenz
Tel: 0261-496-3180
Fax:0261-496-3185
radiologie@kk-km.de

Apparative Ausstattung / Technische Ausstattung

  • 3 Magnetresonanztomographie-Gerät (MRT) mit 1,5 Tesla (hiervon 1 x 70cm Tunnel)
  • 64-Zeilen-Computertomograph, inklusive Kardio-CT
  • 16-Zeilen-Computertomograph
  • 8-Zeilen-Computertomograph
  • 1 Digitale Volumentomographie zur Kopf-Hals Bildegbung
  • 2 Angiographie-Anlage Phillips; hiervon 1 x 3-D Flachdetektorangiographie mit CT-Funktion
  • 1 Multifunktionsarbeitsplatz mit DSA Funktion
  • 3 digitale Durchleuchtungsgeräte
  • 7 Thoraxwandstative
  • 4 Buckyarbeitsplätze
  • 2 Sonographiegeräte einschließlich Dopplersonographie und farbcodierter Duplexsonographie
  • 4 mobile Röntgengeräte
  • Digitale Mammographie
  • Doppelkopfkamera

Bewerberinformationen

Aktuell liegt eine Weiterbildungsermächtigung über 48 Monate für den Facharzt Radiologie vor. Die volle Weiterbildung über 60 Monate ist beantragt.
Die Weiterbildung Neuroradiologie wird durch Herrn Oberarzt Dr. I. Kureck gewährleistet, eine Weiterbildungsermächtigung liegt gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, der Radiologischen Praxis Dr. von Essen über 24 Monate liegt vor.

Das strukturierte Ausbildungskurrikulum im Bereich der Radiologie sowie der Neuroradiologie gewährleistet eine fundierte Ausbildung im vorgegebnen zeitlichen Rahmen. Schwerpunkte und Interessen der Assistenzärzte in Weiterbildung werden während der Ausbildungszeit berücksichtigt.   

Wissenschaft und Fortbildung

Tägliche interdisziplinäre Röntgenkonferenzen in der Inneren Medizin, Neurologie und Chirurgie an den Betriebsstätten, wöchentliche, zertifizierte Tumorboards sowie zertifizierte Fortbildungen in der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie sind implementiert.

Wissenschaftliche Schwerpunkte der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Therapie

  • Non invasive Bildgebung mittels Multislice-CT kardialer Gefäße
  • Non invasive Bildgebung mittels Multislice-CT peripherer Arterien
  • Non invasive Bildgebung pulmonaler Raumforderungen und deren Satelliten in Korrelation mit den Ergebnissen von VAMLA, EBUS, EUS und offener Operation
  • Akuttherapie des ischämischen Schlaganfalls mittels Mikroretriever-Systemen
  • Endovaskuläre Therapie von Engstellen der extra- und intrazerebralen Arterien
  • Endovaskuläre, regionale Therapie von Kopf- und Halstumoren mittels an Polyvinyl Hydrogel Sphären gekoppelten Chemotherapeutika   
  • MRT der Mamma und MRT gestützte Mamma Biopsie bei suspekten Veränderungen der weiblichen Brust
  • Radiologische Versorgung zur Sicherstellung der Ernährung von Patienten mit Kopf- und Halstumoren
  • MRT und Konventionelle Radiographie in der Verlaufsbeobachtung von chirurgischen Spondylodesen
  • Endovaskuläre Therapie akuter bronchialer Blutungen

CT

  • CT des Kopfes/Halses
  • CT des Mittel- und Innenohres
  • CT der Nasennebenhöhlen und des Gesichtsschädels
  • CT des Thorax (Brust- und Lungenraum)
  • CT des Abdomen (Bauch)
  • CT des Skelettsystems und der Wirbelsäule
  • CT Angiographie aller Körperregionen
  • CT des Herzens (Cardio-CT) zur Beurteilung der Koronararterien und der Herzhöhle