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Notfallmedizin
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Aus- und Fortbildung

Sofort den Notruf 112 wählen sollten Sie bei folgenden Symptomen:

  • Bewusstseinsverlust oder
  • Bewusstseinstrübung
  • Akuter, neu aufgetretener Brustschmerz
  • Akute Atemnot
  • Akute Lähmungen

 
 

Notfallbehandlung im Krankenhaus - 24 Stunden für Sie da

Brüderhaus Koblenz Marienhof Koblenz Brüderkrankenhaus Montabaur
0261-496-0 0261-496-0 02602-122-0
Unfallchirurgie Kardiologie Kardiologie
Schlaganfall Pneumologie Pneumologie
Neurologie HNO Gastroenterologie
Orthopädie Gynäkologie & Geburtshilfe Urologie
Wirbelsäulenchirurgie Thoraxchirurgie Viszeralchirurgie
Sportorthopädie Herzinfarkt 0261-496-1111 Unfallchirurgie


Orthopädie / Wirbelsäulenchirurgie


Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117

Im Notfall oder bei Akuterkrankungen benötigen Sie keine Terminabsprache.

Sie können uns zu jeder Zeit - auch nachts, an Feiertagen und an Wochenenden - ohne Überweisung sofort aufsuchen. Zu der Untersuchung oder Behandlung sollten Sie bitte auch Ihre Versichertenkarte mitbringen.

Notfallpatienten melden sich bitte an der Pforte (Haupteingang) -  eventuell nach telefonischer Kontaktaufnahme. Die diensthabenden Ärztinnen und Ärzte werden sich dann um die akuten Probleme kümmern.

Anfahrtsbeschreibung

 
 

Wichtige Informationen für Sie

Medizinische Notfälle erkennen und richtig handeln

Welche Möglichkeiten habe ich und was ist zu tun bei – möglicherweise plötzlich – auftretenden gesundheitlichen Beschwerden? Nicht immer ist die Notaufnahme eines Krankenhauses die einzig richtige Wahl. Unterschieden wird nach lebensbedrohlichen und nichtlebensbedrohlichen Situationen.

Der Rettungsdienst

Bei einem medizinischen Notfall, der möglicherweise zu einer lebensbedrohlichen Situation
führen kann, zählt jede Minute. Sofort den Notruf 112 wählen sollten Sie bei folgenden Symptomen:

  • Bewusstseinsverlust oder
  • Bewusstseinstrübung
  • Akuter, neu aufgetretener Brustschmerz
  • Akute Atemnot
  • Akute Lähmungen

Der Rettungsdienst ist in der Regel in wenigen Minuten vor Ort, leistet notfallmedizinische Hilfe und transportiert den Patienten in eine Klinik.

Der Hausarzt

Wenn Sie sich krank fühlen, es sich dabei offensichtlich aber nicht um einen lebensbedrohlichen Notfall handelt, sollte der Hausarzt stets Ihr erster Ansprechpartner sein. Außerhalb der Sprechzeiten sowie am Wochenende und an Feiertagen ist die Bereitschaftsdienstzentrale der niedergelassenen Ärzte Ihre Anlaufstelle.

Bereitschaftsdienstzentrale im Brüderkrankenhaus in Montabaur: 
Tel.: 116-117 (keine Vorwahl notwendig).

Koblenzer Bereitschaftsdienstzentrale im Gemeinschaftsklinikum am Standort Kemperhof:
Tel.: 116-117 (keine Vorwahl notwendig).

Die Notaufnahme im Krankenhaus

Notaufnahmen sind vorrangig für die Behandlung von Patienten mit akuten Erkrankungen oder nach Unfällen vorgesehen. Einweisungen erfolgen durch den Rettungsdienst oder den Hausarzt. Selbsteinweisungen erfolgen durch Patienten, die sich ohne vorherigen Kontakt mit einem Arzt oder dem Rettungsdienst direkt mit einer Erkrankung oder Verletzung an die Notaufnahme im Krankenhaus wenden. 

Das Aufsuchen einer Notaufnahme ist nicht mit einem Arztbesuch nach Terminvergabe zu vergleichen. Da lebensbedrohliche Notfälle Vorrang bei der Behandlung haben, kann es zu längeren Wartezeiten kommen. In einigen Fällen können bei Patienten und Angehörigen subjektiv bedrohliche Symptome bestehen. Bei der Anamnese und durch die Untersuchungen stellt sich dann aber kein akut bedrohliches Krankheitsbild heraus, das einer sofortigen notfallmäßigen Behandlung bedarf. Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass die weitere Behandlung dann ambulant wieder beim Hausarzt oder Facharzt erfolgt.

Wie erkenne ich einen Herzinfarkt?

Starke Schmerzen

Oft strahlen die Schmerzen in andere Körperregionen aus z. B. in die Arme, den Oberbauch, zwischen die Schulterblätter, in den Rücken oder in den Hals und Kiefer.

Massives Engegefühl

Oft tritt ein Herzinfarkt mit einem heftigen Druck oder einem sehr starken Einschnürungsgefühl im Herzbereich in Erscheinung. Viele Menschen mit einem Herzinfarkt haben das Gefühl, dass ihnen ein Elefant auf der Brust steht.

Heftiges Brennen

Oft handelt es sich bei den Schmerzen eines Herzinfarkts auch um ein stark brennendes Gefühl.
Übelkeit, Erbrechen, Atemnot und Schmerzen im Oberbauch.
Ein Herzinfarkt kann sich auch alleine mit so genannten „unspezifischen Anzeichen“ bemerkbar machen, was bei Frauen etwas häufiger vorkommt als bei Männern.

Übelkeit, Atemnot, Schmerzen im Oberbauch und Erbrechen

Ein Herzinfarkt kann sich auch alleine mit so genannten „unspezifischen Anzeichen“ bemerkbar machen, was bei Frauen etwas häufiger vorkommt als bei Männern. Zu unspezifischen Anzeichen zählen z.B.: Übelkeit, Atemnot, Schmerzen im Oberbauch und Erbrechen. Da solche Beschwerden auch bei anderen harmloseren Erkrankungen auftreten können, immer dann den Notarzt zu rufen, wenn diese unspezifischen Beschwerden in zuvor noch nie erlebtem Ausmaß auftreten. Möglicherweise steckt dann ein Herzinfarkt dahinter.

Angstschweiß mit kalter, fahler Haut

Häufig tritt bei einem Herzinfarkt zusätzlich Angst auf, die sich z. B. mit einer blassen/fahlen Gesichtsfarbe und Kaltschweißigkeit bemerkbar machen kann.

Wie erkenne ich einen Schlaganfall?

Symptome

  • Person sieht Doppelbilder bzw. erkennt nur auf einer Gesichtshälfte die Fingerbewegung
  • Eine Gesichtshälfte ist unbeweglich und „hängt herunter“
  • Ein Arm mit nach oben gedrehten Handflächen sinkt nach innen ab oder dreht sich bzw. nur ein Arm sinkt herab
  • Die Sprache klingt verwaschen oder das Sprechen ist stockend und dauert zu lange


Was tun?

    • Lockern Sie beengende Kleidungsstücke. Bringen Sie den Betroffenen in eine stabile Seitenlage.
    • Entfernen Sie alles, was dem Betroffenen den Erstickungstod bringen könnte. Dies bedeutet, dass die Mundhöhle frei von gröberen Essensresten oder auch von einer Zahnprothese sein muss! 
    • Beruhigen Sie den Betroffenen!
    • Notieren Sie für den Notarzt die Uhrzeit, wann die Schlaganfallsymptome begonnen haben und schreiben die Arzneimittel auf, die der Betroffene regelmäßig einnimmt.
    • Falls möglich, geben Sie diese Medikamente dem Notarzt auch mit.
    • Behalten Sie die Ruhe, bis der Notarzt kommt. 
    • Falls möglich, packen Sie eine Reisetasche oder einen kleinen Koffer für den Krankenhausaufenthalt.  

    Wie funktioniert eine Notaufnahme?

    In einer Notaufnahme entspricht die Reihenfolge der Behandlung immer der medizinischen Notwendigkeit und Dringlichkeit und nicht der zeitlichen Reihenfolge, in der die Patienten in der Notaufnahme eintreffen. Bei Ihrer Ankunft schätzen zunächst speziell geschulte Pflegekräfte die Dringlichkeit Ihrer Behandlung ein. Diese Einschätzung hilft dabei, aus dem Kreis der Patienten in der Notaufnahme schnell und sicher diejenigen zu erkennen, die aufgrund der Art und Schwere der Erkrankung zuerst behandelt werden müssen.

    Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Patienten mit einer höheren Dringlichkeit ggf. vor Ihnen behandeln müssen. Das kann zu längeren Wartezeiten für Sie persönlich führen, die jedoch der Tatsache geschuldet sind, dass es weitere Patienten gibt,denen es noch schlechter geht als Ihnen.Gerade außerhalb der normalen Sprechzeiten sowie an Feiertagen und am Wochenende kann es zu einem sehr hohen Patientenaufkommen in der Notaufnahme kommen. Unser Notfallteam versucht selbstverständlich, die Wartezeiten für Sie so kurz wie möglich zu halten.

    Ihre Wartezeit kann aber auch durch folgende Kriterien beeinflusst werden:

    • In welchem Allgemeinzustand befindet sich der Patient?
    • Haben die Ärzte freieUntersuchungskapazitäten?
    • Sind im Augenblick die benötigten Diagnostikeinrichtungen(Röntgen, CT, MRT, Labor) frei?


    Wenn möglich, bringen Sie bitte folgende Unterlagen in die Notaufnahme mit:

    • Einweisung des Arztes
    • Krankenkassen-Versicherungskarten
    • Medikamentenliste (wenn vorhanden)
    • Arztbrief (wenn vorhanden)
    • Impfausweis
    • Röntgenbilder (wenn vorhanden)
    • Bei Bedarf: Allergiepass, Herzschrittmacherpass, Marcumarpass, Mutterpass, Implantpass

    Wir helfen Ihnen – helfen Sie auch uns! Damit Sie eine bestmögliche Versorgung erhalten, ist ein reibungsloser Ablauf in der Notaufnahme sehr wichtig. Helfen Sie uns, indem Sie sich in den vorgesehenen Wartezonen aufhalten. Bitte bewahren Sie Ruhe und haben Sie Verständnis für die Prozesse in einer Notaufnahme. Bitte respektieren Sie die Privatsphäre anderer Patienten und sehen Sie davon ab, für Nachfragen Räume zu betreten, in denen andere Patienten behandelt werden. Sollte sich Ihr Zustand oder der Ihres Angehörigen verschlechtern, bitten wir Sie um einen entsprechenden Hinweis an das Notfallteam. Wir danken für Ihr Verständnis und hoffen, dass wir Ihnen weiterhelfen können, wenn Ihr Weg Sie in unsere Notaufnahme führt.

    Lebensrettende Rufnummern

    Spalte 2 Spalte 4
    Polizei-Notruf 110
    Rettungsdienst 112
    Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117
    Notfall-Telefax für Gehörlose 0800-112-5566
    Giftnotruf 06131-19240
    Notfallseelsorge 0800-1110111
    Hilfstelefon Schwangere 0800-4040020
    Kinder- u. Jugendtelefon 0800-1110333

    Flyer "Notfallbehandlung im Krankenhaus" zum Download

     

    Notfallmedizinische Simulationen

    Akut lebensbedrohliche Ereignisse gehen immer mit einer Kombination aus Zeitdruck, Stress, Emotionen und Unvorhersehbarkeit einher. Jeder einzelne muss dann in dieser Situation in der Lage sein, seine Aufgaben ruhig und schnell zu erledigen. Um unsere Mitarbeiter auf das Management von Notfallsituationen vorzubereiten, führt unsere Abteilung zur kontinuierlichen Aus- und Fortbildung regelmäßige Schulungen durch.

    Diese innerbetrieblichen Fortbildungen reichen von lebensrettenden Sofortmaßnahmen bis hin zu erweiterten Reanimationsmaßnahmen für unsere medizinischen Notfallteams. Wir orientieren uns in unseren Ausbildungskonzepten an den nationalen und internationalen Leitlinien der Fachgesellschaften (ERC, ILCOR, AHA).

    Hierbei werden mit Hilfe von modernen computergesteuerten Patientenphantomen aller Altersgruppen Arbeitsabläufe und Therapiemaßnahmen geübt, mit einem besonderen Augenmerk auf Teamkommunikation und Stressbewältigung.

    Neben den rein innerbetrieblichen Schulungen, führen wir regelmäßige Workshops und Vorträge bspw. mit den Rettungsdiensten unserer Region durch.

    Für externe Kunden aus dem Bereich des Gesundheitswesens bieten wir unsere notfallmedizinischen Simulationen auch als Inhouse-Seminare an. Hierfür kommen unsere Ausbilder mit dem gesamten Equipment direkt in die Praxis. Während der Simulationen überprüfen wir dann auch gleichzeitig die vor Ort vorhandenen Notfallausrüstungen und Notfallpläne im Hinblick auf praktische Anwendbarkeit. Wenn Sie Interesse an einem medizinischen Notfalltraining haben, sprechen Sie uns gerne an Anaesthesie.Intensiv@kk-km.de

    NEF

    Das an unserem Haus stationierte NEF (Notarzteinsatzfahrzeug) wird hauptsächlich durch speziell ausgebildete Notärzte unserer Abteilung besetzt, das Rettungsdienstpersonal stellt die DRK Rettungsdienst gGmbH Rhein-Lahn-Westerwald.

    Die primäre Aufgabe ist die schnelle ärztliche Hilfe bei lebensbedrohlichen Erkrankungen, Unfällen und anderen Notfallsituationen im Bereich des Westerwaldes. Hierfür rücken unsere Kollegen ca. 1800 mal im Jahr aus.
    Der ärztliche Leiter Notarztstandort Herr OA Caspari (Oberärzte der Abteilung) kommt ebenfalls aus unseren Reihen.

    Innerklinische Notfallversorgung

    Für die Akutversorgung stellt unsere Abteilung zusammen mit anderen Fachabteilungen und den Pflegekräften der Intensivstation und der operativen Anästhesie medizinische Notfallteams. Diese kommen zum Einsatz, wenn sich beispielsweise der Gesundheitszustand eines Patienten akut verschlechtert. Die Teams übernehmen dann vor Ort die Behandlung des Patienten und den Transport auf die Intensivstationen, in den OP oder auch ins Herzkatheterlabor, hierfür sind sie mit Notfallausrüstungen inklusive Defibrillatoren und Medikamenten ausgerüstet.

     
     
     
     
     
     
     
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