BBT-Gruppe
 
 
 
 
 
Anaesthesie
Willkommen
Anästhesieverfahren
Schmerzkatheter & Regionalanästhesie

Anästhesie

Anaesthesiezoom

Anästhesien werden für ambulante und stationäre Patienten durchgeführt. Dabei werden die Patienten über das für den Eingriff geeignete und individuell ausgewählte Narkoseverfahren ausführlich informiert.

Das Leistungsspektrum reicht von einfacher Masken- oder Intubationsnarkose über die alleinige Betäubung einer bestimmten Körperregion bis hin zur Kombinationsnarkose, bei der neben der Vollnarkose eine „Teilnarkose“ in der zu operierenden Körperregion angelegt wird. Durch die Verwendung von Schmerzkathetern zur „Teilnarkose“ kann so auch nach der Operation optimale Schmerzfreiheit z.B. für die Krankengymnastik erreicht werden. Damit unsere Patienten nach ihrer Operation möglichst schnell wieder mobil sind, gehören diese Techniken der Schmerztherapie zu unseren Standards bei vielen Operationen, besonders im Bereich des Bewegungsapparates (Hand, Schulter, Knie, Hüfte), der Lunge und des Bauchraumes.

Kinder sind nach Operationen nicht selten unruhig. Die Anwesenheit der Eltern wirkt in dieser Phase meist positiv auf unsere kleinen Patienten. Daher freuen wir uns über eine Mitbetreuung der Kinder im Aufwachraum durch ein Elternteil.

Um möglichst wenig Fremdblut zu verwenden, können wir bei größeren Operationen das Wundblut während der Operation auffangen, waschen und Ihnen zurücktransfundieren. Eine Eigenblutspende für planbare, größere operative Eingriffe bieten wir in Zusammenarbeit mit dem DRK Blutspendedienst Rheinland-Pfalz/ Saarland  in Bad Kreuznach an.

OP-Vorbereitungsambulanz (Prämedikation)

OP-Vorbereitungsambulanz Brüderhaus Koblenz

Brüderhaus Koblenz

Kardinal-Krementz-Str. 1 - 5
56073 Koblenz
Tel: 0261-496-6357
Fax:0261-496-6358

OP-Vorbereitungsambulanz Marienhof Koblenz

Marienhof Koblenz

Rudolf- Virchow Str. 7-9
56073 Koblenz
Tel: 0261-496-3480
Fax:0261-496-3481

OP-Vorbereitungsambulanz Brüderkrankenhaus Montabaur

Brüderkrankenhaus Montabaur

Koblenzer Straße 11 -13
56410 Montabaur
Tel: 02602-122-455
Fax:02602-122-465

Anfahrt & Parken

Brüderhaus Koblenz

Parkplätze

Für Patienten und Besucher finden Sie im "Parkhaus Obere Löhr" und direkt am Brüderhaus Parkmöglichkeiten.

Bei der Programmierung Ihres eigenen Navigationssystems geben Sie bitte als Ziel "Parkhaus oder Parkplatz Obere Löhr, Karthäuserstraße" ein. So erreichen Sie die gemeinsame Einfahrt des öffentlichen Parkplatzes und des Parkplatzes am Brüderhaus.

Bitte beachten Sie, dass die ausgewiesenen Behindertenparkplätze nur mit entsprechendem Ausweis genutzt werden können. 

Bus- und Bahnverbindungen

Das Brüderhaus liegt etwa 3 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. Mit der Linie 3 erreichen Sie die Innenstadt (Löhrcenter) bzw. von dort die Haltestelle Brüderhaus.

Für detaillierte Fahrpläne klicken Sie bitte auf einen der unten angegebenen Links.

Fahrplanauskunft evm

Fahrplanauskunft RMV

Fahrplanauskunft Deutsche Bahn AG

Marienhof Koblenz

Parken

Im Bereich des Marienhofes steht Ihnen ein gebührenpflichtiger Parkplatz zur Verfügung. Kurzzeitparkplätze finden Sie direkt vor dem Haupteingang.

Bus- und Bahnverbindungen

Der Marienhof ist mit folgenden Buslinien zu erreichen: KEVAG Linie 6/16 Richtung Moselweiß, KEVAG Linie 20 Richtung Uni-Metternich/Rübenach, Haltestelle: Marienhof.

Für detaillierte Fahrpläne klicken Sie bitte auf einen der unten angegebenen Links.

Fahrplanauskunft evm

Fahrplanauskunft RMV

Fahrplanauskunft Deutsche Bahn AG

Brüderkrankenhaus Montabaur

Parken
Im Bereich des Krankenhauses stehen Ihnen zwei gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.

Gebühren
Die Parkgebühr beträgt 0,60 Euro pro halbe Stunde. Bei stationären Patienten kann das Ticket auf max. 4 Euro pro Tag rabattiert werden. Bitte sprechen Sie mit unserem Personal. Nach Begleichung der Gebühr am Kassenautomaten beträgt die Ausfahrtzeit 20 Minuten.

Bitte beachten Sie, dass die ausgewiesenen Behindertenparkplätze nur mit entsprechendem Ausweis genutzt werden können.

Bus- und Bahnverbindungen

Das Brüderkrankenhaus ist vom ICE-Bahnhof mit der Linie 459 zu erreichen. Die nächstliegende Haltstelle ist Montabaur Kreishaus oder Montabaur Konrad-Adenauer-Platz.
Für detaillierte Fahrpläne klicken Sie bitte auf einen der unten angegebenen Links.

Fahrplanauskunft evm

Fahrplanauskunft RMV

Fahrplanauskunft Deutsche Bahn AG

 

Anästhesieverfahren

Vollnarkosen

  • i.v.-Kurznarkose
  • Maskennarkose oder Narkose mit Kehlkopfmaske oder Kehlkopftubus
  • Intubationsnarkosen (mit Narkosegas als "balancierte" Anästhesie oder als totale intravenöse Anästhesie (TIVA))
  • High-frequency-Jet-Ventilation bei Eingriffen an Stimmapparat und unteren Atemwegen

Leitungsanästhesien (zur Schmerztherapie auch ohne Operation) Spinalanästhesien (auch einseitig)

  • Periduralanästhesie, meist in Kathetertechnik thorakal oder lumbal, je nach OP-Gebiet auch als Schmerztherapie zur Entbindung als sog. "walking epidural", bei der ein Umhergehen möglich ist (in 24-Std. Bereitschaft) 
  • Sakralblock (bei Kindern <20 kg)
  • KSE (kombinierte spinale-epidurale Anästhesie)
  • Femoralisblock
  • Ischiadikusblock
  • Fußblock
  • Plexusanästhesie axillär, supraclaviculär, infraclaviculär, interskalenär
  • Die Anlage der peripheren Regionalanästhesien erfolgen mit Nervenstimulator und / oder ultraschallgesteuert

Regionalanästhesie

  • Peniswurzelblock
  • Obturatoriusblock (bei TUR Blase)
    • Bauchdeckenbetäubung (TAP Block)
    • Ultraschallgesteuerte Blockaden einzelner Nerven

Kombinierte Narkoseverfahren

Schmerzkatheterverfahren kombiniert mit einer Vollnarkose (z.B. bei Knie-TEP, Hüft-TEP, Kreuzbandplastiken, Fußoperationen, Lungenoperation, Bauchoperationen)

 

Keine Angst vor Schmerzen

Anaesthesiezoom

Der Narkosearzt hat Sie im Rahmen des Aufklärungsgespräches über die Narkose und über ein Regionalanästhesieverfahren / Schmerzkatheterverfahren zur Schmerztherapie, während und nach
der Operation, informiert. Vielleicht haben Sie dazu noch Fragen oder möchten noch einmal in Ruhe darüber nachdenken.

Das Schmerzkatheterverfahren bietet Ihnen zahlreiche Vorteile:

  • geringerer Wundschmerz nach der Operation
  • frühe Mobilisation
  • gezieltere Krankengymnastik durch annähernde Schmerzfreiheit
  • komplikationsärmere Heilung und Rehabilitation
  • geringeres Risiko einer Thrombose oder einer Lungenentzündung durch frühere Mobilisation
  • geringerer Bedarf an Schmerz- und Narkosemitteln – somit weniger Nebenwirkungen (z.B. Schwindel, Übelkeit, Störungen der Darmfunktion)
  • frühere Entlassung
 
 

Im Rahmen der Schmerztherapie mittels eines Schmerzkatheters kann es jedoch, wie bei jedem Medikament, zu Begleiterscheinungen wie z.B. Kribbeln oder Einschlafen eines Körperteiles kommen.
Diese können je nach Körperteil welches betroffen ist, unterschiedlich sein. Durch eine Reduktion der Dosis
oder Pausierung des Schmerzmittels kann diese Nebenwirkung, wie auch alle anderen Nebenwirkungen,
relativ schnell wieder behoben werden.

Die Anlage des Schmerzkatheters und/oder des „Schmerzblocks“ erfolgt unter sterilen Bedingungen
im OP. Ihr Narkosearzt wird den Schmerzkatheter anlegen; dabei werden Sie wach sein. Um die Katheteranlage
für Sie so angenehm wie möglich zu gestalten, erhalten Sie von uns Medikamente zur Entspannung.
Sollte es trotzdem für Sie unangenehm oder gar schmerzhaft sein, bitten wir Sie, uns dies sofort mitzuteilen.
Im Anschluss an die Katheteranlage erhalten Sie das von Ihnen gewünschte Narkoseverfahren zur
dann folgenden Operation.

Einige, je nach betroffenem Körperteil, spezielle und in der Regel harmlose Begleiterscheinungen möchten
wir Ihnen kurz erläutern. 


Erläuterung unterschiedlicher Katheter

Schmerzkatheter

Katheter/Betäubung oberhalb des Schlüsselbeins

z.B. zur Operation an der Schulter, kann es dazu kommen, dass Ihr Augenlid schwer oder Ihre Stimme heiser
wird. Auch könnten Sie das Gefühl haben, das Ihnen das tiefe Durchatmen schwer fällt – aber
keine Angst. Sie bekommen stets genug Luft.

 
 
Schmerzkatheter

Katheter/Betäubung an der Oberschenkelvorderseite

z.B. zur Operation am Knie, kann es trotz Regionalanästhesieverfahren gelegentlich zu Schmerzen in der Kniekehle kommen, da diese Region von der Betäubung nicht erreicht wird. Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, bekommen Sie von uns ein zusätzliches Schmerzmittel. Stehen Sie dann bitte nicht alleine auf!

 
 
Schmeerzblock

„Schmerzblock“ am seitlichen Oberschenkel

z.B. zur Knieprothesen Operation oder einer Operation am Fuß, sind Ihr Unterschenkel sowie Ihr Fuß betäubt – beachten Sie dies, wenn Sie aufstehen möchten! Stehen Sie dann bitte nicht alleine auf!

 
 
Schmerzkatheter

Katheter am unteren Rücken (lumbaler Periduralkatheter)

z.B. zur Hüft- oder Knieoperation, Prostata-OP, oder zur Geburt werden Sie evtl. Probleme beim Wasserlassen verspüren. Es kann zu verminderter Kraft wie auch zu einem eingeschlafenen Gefühl in den Beinen kommen – beachten Sie dies wenn Sie aufstehen möchten! Stehen Sie dann bitte nicht alleine auf!

 
 
Schmerzkatheter

Katheter am oberen Rücken (thorakaler Periduralkatheter),

z.B. zur Operation an der Lunge oder im Bauchraum, kann es zu Missempfindungen
(Kribbeln, Einschlafen in den Armen oder im Brustbereich) kommen.

 
 
Schmerzkatheter
Schmerzkatheter

Katheter/Betäubung im Bereich des Schlüsselbeines oder in der Achsel

z.B. zur Operation an der Hand und am gesamten Arm, hier kann es dazu kommen, dass Ihr Arm bis zu den
Fingern taub und schwer beweglich wird.

Schmerzpumpe - eine große Hilfe

Schmerzpumpe

Sollten Sie einen Schmerzkatheter erhalten haben, wird Ihnen nach der Operation bereits im Aufwachraum an Ihren Katheter eine sogenannte “Schmerzpumpe“ (PCA, Patient controlled analgesia) angeschlossen. Über diese Pumpe erhalten Sie kontinuierlich ein Schmerzmittel. Sollten Sie dennoch Schmerzen haben, können Sie selbständig durch Drücken der Bolustaste (s. Abb.) eine zusätzliche, von uns vorgegebene Menge
Schmerzmittel erhalten.

Zu Ihrer Sicherheit ist die Pumpe so eingestellt, dass eine Überdosierung auch durch mehrmaliges Drücken nicht möglich ist. Sollten Sie trotzdem Schmerzen haben, teilen Sie uns dies bitte sofort mit! Nach der Verlegung aus dem Aufwachraum in Ihr Zimmer bitten wir Sie, sich bei Schmerzen an die zuständige Pflegekraft Ihrer Station zu wenden. Der Schmerzdienst wird umgehend verständigt, so dass wir Ihre Schmerzen schnell lindern können. Dies kann entweder durch das Erhöhen der Dosierung der „Schmerzpumpe“, oder durch ein zusätzliches Schmerzmittel erreicht werden.

Schmerzdienst (Pain Nurses)

Unser Schmerzdienst wird Sie in der Zeit, in welcher Sie den Schmerzkatheter haben, regelmäßig besuchen
und ist rund um die Uhr erreichbar. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit mit Problemen oder Fragen an unser Pflegepersonal, Ihren behandelnden Therapeuten oder Arzt wenden.

Pflegerische Leitung Schmerzmanagement

Tel: 0261-496-9282
i.hoegner@kk-km.de

 
 
 
 
 
 
 
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen