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Brustzentrum-Therapie
Willkommen im Brustzentrum am Marienhof 

Unsere Therapien

Brustzentrum-Therapiezoom

Operation:

Die Operation muss für jede Frau, die an Brustkrebs erkrankt ist, ganz individuell geplant werden. Die Vorstellungen der Frau und die Erfordernisse der Erkrankung sind dafür entscheidend. Meist kann es vermieden werden, die Brust ganz abzunehmen. Ziel ist, die Krebszellen vollständig aus der Brust zu entfernen und die Lymphknoten zu untersuchen. Dazu gibt es heute schonende Methoden. Die Defekte, die durch das Herausschneiden des Tumors entstehen, können mit Gewebe aus derselben Brust, durch Eigengewebe von einem anderen Ort oder durch Implantate ausgeglichen werden. Fragen Sie Ihren Operateur ausdrücklich, welche verschiedenen Möglichkeiten Sie persönlich haben.
 

Chemotherapie: 

Chemotherapien sind dazu da, winzigste Überbleibsel der Erkrankung im Körper zu besiegen oder eine fortgeschrittene Erkrankung in Schach zu halten. Nicht jede Frau hat einen Nutzen von einer Chemotherapie. Man muss genau schauen, bei wem eine Chemotherapie hilft, die Aussichten auf Heilung zu verbessern. Ist dies der Fall, sind die Ärzte froh, diese Möglichkeit zusätzlich anbieten zu können. Man braucht sich vor einer Chemotherapie nicht zu fürchten. Es gibt Medikamente, die den gefürchteten Nebenwirkungen vorbeugen. Erst, wenn man alles über Wesen und Stadium der Krebserkrankung weiß, kann Ihr Arzt Sie beraten, ob Sie sich dieser Therapie unterziehen sollten.


Hormontherapie:

Wenn ein Tumor die Eigenschaft hat, unter Hormoneinfluss schneller zu wachsen, versucht man, ihm diese Hormone zu entziehen. Es ist also eine antihormonelle Therapie. Die Empfindlichkeit eines Tumors auf Hormontherapie zeigt sich an einer Eigenschaft der Krebszellen. Diese sind „rezeptorpositiv“, wenn sie auf Hormone ansprechen, wenn nicht „rezeptornegativ“. Bei rezeptorpositiven Tumoren ist oftmals eine Therapie über mehrere Jahre mit zum Teil auch wechselnden Präparaten angezeigt. Zum Glück ist die Verträglichkeit gut, was diese Therapie besonders attraktiv macht.


Strahlentherapie:

Bei jeder brusterhaltenden Therapie ist eine Nachbestrahlung erforderlich. Die Belastungen dadurch sind gering. In Risikosituationen, zum Beispiel aufgrund einer besonderen Lage des Tumors, kann die Strahlentherapie einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die Gefahr des Wiederauftretens vor Ort entscheidend zu verringern.


Besondere Therapien:

Liegen ganz besondere Tumoren vor, kann es sein, dass zusätzliche Therapien empfohlen werden. Es handelt sich um Immuntherapien (zum Beispiel Trastuzumab = Herceptin) oder die Hemmung von Wachstumsfaktoren (zum Beispiel Avastin). Diese Stoffe helfen leider nur einer kleinen Zahl von Frauen. Bitte fragen Sie Ihren Arzt, ob diese Therapien für Sie geeignet sind.

Alternative Therapien:

Es gibt sehr viele Angebote, die eine Heilung von Brustkrebs oder eine Verbesserung der Lebensqualität in Aussicht stellen, darunter sind sinnvolle, unschädliche, nutzlose aber auch schädliche. Fragen Sie Ihren Arzt gezielt nach Präparaten, um Gesundheitsschäden oder sinnlosen Geldverlust zu vermeiden. Grundsätzlich ist eine zusätzliche Medikation über das mit Ihrem Arzt Abgesprochene nicht nötig, um die Aussicht auf Heilung zu verbessern.

 
 
 
 
 
 
 
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