BBT-Gruppe
 
 
 
 
 
21.02.2017

Neujahrsempfang mit Julia Klöckner: „Am KKM weht ein guter Geist“

Premiere am Katholischen Klinikum Koblenz Montabaur: Das Verbundkrankenhaus hatte an seinem Standort Brüderkrankenhaus in Montabaur erstmals zu einem Neujahrsempfang geladen. Was die rund 140 Gäste, Mitarbeiter des Hauses und Politiker in der etwa 90-minütigen Veranstaltung erfahren konnten, war ebenso vielschichtig und informativ wie aufbauend, zukunftsweisend und motivierend für alle, die mit Ihrem Krankenhaus in der Region leben.

Neujahrsempfang mit Julia Klöckner: „Am KKM weht ein guter Geist“

Prominente Gastrednerin war mit Julia Klöckner die Fraktionsvorsitzende der CDU im rheinland-pfälzischen Landtag. Für die musikalische Unterhaltung des Abends sorgten Schülern des Landesmusikgymnasiums in Montabaur.

„Wir wollten bewusst einmal diejenigen zur Begegnung einladen, mit denen wir Tag für Tag enger zusammenarbeiten“, sagte Werner Hohmann, der Hausobere des Katholischen Klinikums in seiner Begrüßungsansprache im Namen des Direktoriums. In Person der stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden, rheinland-pfälzischen Landes- und Fraktionsvorsitzenden ihrer Partei im Mainzer Landtag, Julia Klöckner, hieß Hohmann einen prominenten Gast und Redner herzlich willkommen. Klöckners Vortrag mit dem Thema „Werte oder Wanderdüne - Was politische Entscheidungen leitet“ förderte nicht eben wenige Parallelen zwischen den Aufgaben und dem Handeln von Verantwortlichen im Gesundheitswesen und in der Politik zu Tage. 

„Wir haben uns zum Auftakt bewusst für den Standort Montabaur als Veranstaltungsort in unserem fusionierten Klinikum entschieden“, sagte Oliver Zimmer, Kaufmännischer Direktor des Klinikums. „Das Brüderkrankenhaus in Montabaur hat sich in den zurückliegenden Jahren sehr positiv entwickelt. Hierfür gilt zunächst unser Dank an alle KKM-Mitarbeiter, die dies gemeinsam möglich gemacht haben. Montabaur steht aber exemplarisch auch dafür, dass es notwendig ist und bleibt planerische Korsetts, Zwänge und manchmal wohl auch fehlende Mittel durch notwendige Eigeninitiative zu überwinden – frei nach dem Motto: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! Dazu gehören Dinge, die man gut kann und zu denen man befähigt ist, diese anzubieten, um damit Versorgungsprobleme vor Ort zu lösen. Ich denke da konkret an unser neues Herzkatheterlabor, aber auch an die Schließung einer faktisch existierenden Versorgungslücke in der Altersmedizin im Westerwald. Das KKM ist durch die Entwicklung hier in Montabaur aktuell die Klinik, die im Norden von Rheinland-Pfalz im Bereich Akutgeriatrie am stärksten wächst.“ 

Kurz vor Weihnachten hat das Land Rheinland-Pfalz für den Umbau der Notfallaufnahme im Krankenhaus der Westerwälder Kreisstadt die Fördersumme in Höhe von 1,65 Millionen Euro bewilligt. „Wir nehmen unsere Verantwortung für Notfälle und die Grund- und Regelversorgung im Westerwald sehr ernst und haben dies stets betont. Dass sich dies nun auch in einer entsprechenden finanziellen Unterstützung für den Umbau der Notaufnahme niederschlägt stimmt uns alle sehr positiv und ich kann jedem versichern, dass dieses Geld hier sehr gut investiert ist.“

Neujahrsempfang

Für das Jahr 2017 stehen weitere wichtige Umstrukturierungen auf der Agenda des Katholischen Klinikums. Und das, obwohl die Krankenhaus-Finanzierung nicht leichter werden wird. „Die Notwendigkeiten sind fast überall größer als die Möglichkeiten", erklärte Zimmer, der dennoch engagiert darum warb, dass die Gesundheitsausgaben in unserer Gesellschaft nicht als Malus gesehen werden dürften. Für 2017 prognostiziert er ein weiteres Wachstum des KKM. „Wir nehmen die Herausforderung an, für unsere Mitarbeiter ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben. In Koblenz steht zum Beispiel die bauliche und strukturelle Weiterentwicklung der Standorte Marienhof und Brüderhaus auf der Agenda. In Montabaur soll die Neustrukturierung weiter voranschreiten.“ Das Ziel, das Zimmer mit allen rund 2000 Mitarbeitern gemeinsam im Fokus hat: „Das KKM soll zum fünftgrößten Großklinikum in Rheinland-Pfalz werden. Wir freuen uns darauf und sind optimistisch, dass unser Tun weiterhin Früchte trägt“, schloss Zimmer seine Ausführungen.

Julia Klöckner

„Hier weht ein guter Geist mit Blick auf die Menschen“, sagte Julia Klöckner zu Beginn ihrer Rede. Sie sprach über die Blickwinkel und Perspektiven, „sozusagen die DNA, das Grundgerüst“ menschlichen Handelns. Und diese DNA könne nicht wie der Treibsand einer Wanderdüne von der Windrichtung bestimmt werden, die gerade herrsche. „Gesundheitspolitik erlebt einen stetigen Wandel, sie wird nie zu Ende sein. Sie basiert auf Werten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.“ Die Politikerin rief ihre Zuhörer dazu auf, „was uns wert ist, auch zu verteidigen“. Werte sieht sie als Leitplanken, als Orientierung im Nebel des täglichen Schaffens. „Sie sind das Grundgerüst für politische Entscheidungen und die Politiker, die diese Entscheidungen treffen müssen. Überzeugung und Verlässlichkeit sind in Zeiten von Unsicherheiten als solche Leitplanken unverzichtbar.”
 
Für die Geschäftsführung der BBT-Gruppe, neben den Schwestern vom Heiligen Geist Hauptgesellschafter des Katholischen Klinikums, zog dessen Mitglied Matthias Warmuth ein sehr positives Fazit: „Der Abend hat mich beeindruckt. Der Stil, regional bezogen zu denken und zu handeln, ist deutlich geworden. Die Rede von Frau Klöckner bietet eine gute Möglichkeit, sich zu orientieren. Sie ist auch für mich persönlich ein Maßstab, an dem ich mich messen lassen kann. Wir sind in der BBT-Gruppe als Gemeinschaft in einem Dienst unterwegs.“ 

 
 
 
 
 
 
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